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Montag, 11. August 2014

Eiskalte Joghurt-Beeren-Terrine

Ein leckeres cremiges Dessert mit sonnenverwöhnten Augustbeeren, das nicht nur superlecker aussieht, sondern auch so schmeckt.



Zutaten für eine Kastenform (1,6 l):
9 Blatt Gelatine
Klarsichtfolie
250 g gemischte Beeren
3 Eigelb
500 g Joghurt
100 g Quark
Saft einer halben Zitrone
250 g Sahne

So wird`s gemacht:
Gelatine einweichen und Form mit Folie möglichst knitterfrei auslegen (was mir nicht wirklich gelungen ist
Früchte putzen und waschen sowie abtrocknen
Eigelbe mit Joghurt, Quark, Zucker und Zitronensaft verrühren und die Sahne schon mal steif schlagen (was mir auch nicht gelungen ist; seit ich stille, wird bei mir die Sahne nicht mehr steif, kennt das hier noch jemand? Ganz komisch!)
Gelatine ausdrücken und in einem Topf auflösen; die aufgelöste Gelatine in die Joghurtcreme rühren und die Sahne unterheben.
Beeren und Joghurtcreme schichtweise abwechselnd (mit der Creme beginnen und aufhören) in die Form geben und ganz leicht verrühren.
Mindestens drei Stunden im Kühlschrank kühlen und anschließend stürzen. Mit Beeren verzieren, für den Blog fotografieren und ganz schnell aufessen.

Donnerstag, 10. Juli 2014

Rosige Zeiten

Heute Morgen bin ich meine übliche Hundegassigehstrecke gelaufen und habe mit Erschrecken festgestellt, dass sich die leckere Erdbeerzeit bereits dem Ende zuneigt. Viele Dorfbewohner haben ihre Erdbeeren schon zurück geschnitten. Meine Erdbeeren im Garten konnte ich dieses Jahr nicht mehr ernten. Irgendwie haben sie einen ganz seltsamen Geschmack gehabt, gar nicht mehr so erdbeerig. Wahrscheinlich weil sie schon zu lange an einem Platz wachsen. Deswegen habe ich heute nochmal welche auf dem Markt gekauft und zu zwei leckeren Desserts verarbeitet: Erdbeermousse und Erdbeertiramisu.


Rezept:
500 g frische Erdbeeren
4 EL Puderzucker
3 EL Zitronensaft
150 g Magerquark
4 Blatt Gelatine
3 EL kochendes Wasser
200 ml Sahne
Löffelbisquits


Zubereitung:Die Gelatineblätter in genügendem kalten Wasser mindestens 10 Minuten einweichen. 400g pürierte Erdbeeren mit dem Puderzucker, dem Zitronensaft und dem Quark gut vermischen. Die Gelatineblätter ausdrücken und mit 3 Esslöffel siedendem Wasser auflösen, nun 4 Esslöffel der Erdbeermasse zugeben und verrühren. Dieses zur restlichen Erdbeermasse geben und wiederum gut verrühren. Die Masse kühl stellen bis sie am Rand leicht fest wird. Die Sahne steif schlagen und unter die Erdbeermasse heben. Abwechselnd zerbrochene Löffelbisquits, Erdbeermasse und frische klein geschnittene Erdbeeren in Gläser schichten und kaltstellen.

Samstag, 14. Juni 2014

Erdbeer-Joghurttorte


Derzeit gibt es hier Erdbeeren in allen möglichen Varianten. Gerne mag ich sie einfach nur mit Zucker, aber heute habe ich einmal ein kleines Erdbeertörtchen ausprobiert. Die Torte ist relativ schnell gemacht, man muss sie nur lange genug kühlen. An heißen Sommertagen ist sie so ein Genuss.

Zutaten (20er Springform):
Für den Boden:
75 g Mehl
80 g Zucker
50 g gemahlene Haselnüsse
50 ml Milch
50 ml neutrales Öl
1 TL Backpulver
1 Ei

für die Crème:
450 g Joghurt
1 Becher Sahne
2 Pck Vanillezucker
6 Blatt Gelatine
150 g Erdbeeren

Für den Boden alle Zutaten zu einem Teig verrühren. Bei 200 Grad ca. 20 Minuten backen und anschließend abkühlen lassen.
Für die Crème die Hälfte der Erdbeeren leicht stückig pürieren und mit dem Joghurt und dem Vanillezucker mischen. Gelatine in kaltem Wasser einweichen, ausdrücken und in einem Topf erhitzen. Zwei Esslöffel der Crème darunter rühren und anschließend alles unter die Crème geben. Sahne steif schlagen und unter die Crème heben. Einen Tortenring um den abgekühlten Boden legen und die Erdbeercrème darauf verteilen. Die restlichen Erdbeeren in die Crème drücken bzw. einzelne darauf legen.
Im Kühlschrank mindestens 4 Stunden fest werden lassen und anschließend ganz schnell aufessen.
In der Himbeervariante gibt es das Rezept bei Saskia.

Montag, 26. Mai 2014

Süße Kindheitsträume

Ein neues Buch ist in die Schlossküche eingezogen: "Süße Kindheitsträume - Mehlspeisen, Nachtisch und Gebäck aus Omas Küche".
Süßes gab es früher bei uns recht oft, auch als Hauptspeise und ich erinnere mich gerne an das wohlige Gefühl, wenn man sich mit leckerem Pudding, Kartoffelpuffern, Apfelkuchen oder Armen Rittern mit Vanillesoße den Bauch voll geschlagen hatte. Wenn es mir heute nicht so gut geht, dann koche oder backe ich mir gerne ein Gericht aus meiner Kindheit und alle Alltagssorgen werden mit jedem Löffeln ein kleines bisschen kleiner. In dem Buch sind wirklich fast alle Leibspeisen meiner Kindheit vertreten und die vielen Erinnerungen beim Durchblättern des Buches wärmen zusätzlich die Seele.
Weitere leckere Rezepte gibt es heute bei Katja.


Als erstes Nachkochrezept gab es heute Milchreis mit Zimt und Zucker, mal schauen nach welcher Süßspeise ich mich als nächstes sehne.






Montag, 5. Mai 2014

Eine Frischkäsetarte mit Heidelbeertopping, die ursprünglich eine RhabarberHimbeertorte werden sollte

Am Wochenende ist mir zum ersten Mal beim Backen mal so richtig was schief gegangen. In einer Zeitschrift habe ich ein tolles Rezept für eine Rhabarber-Himbeertorte gesehen, alle Zutaten besorgt, die ich nicht zu Hause hatte, wie z.B. Rhabarber, da dieser gar nicht so schnell nachwachsen kann, wie er gebraucht wird. Den MiniFlo setzte ich in den TrippTrapp, er darf mir beim Werkeln in der Küche immer zuschauen. Dann machte ich mich ans Werk, der Mürbeteigboden klappte noch gut. Rhabarber und Himbeeren habe ich aufgekocht und mühselig durch ein Sieb gestrichen. Zwischendrin immer wieder den MiniFlo kurz bespaßt und den Schnuller in den Mund zurück gesteckt. Anschließend sollte man die Fruchtmasse mit Eigelb und Stärke aufkochen. Da stand aber nicht, dass man das vorsichtig unter ständigem Rühren aufkochen soll, also habe ich das auch nicht gemacht. Wie dumm!!! Ergebnis war ein extrem angebrannter Topf und ein brauner Fruchtmasseklumpen, der nicht mehr zu retten war.

Übrigens: einen angebrannten Topf bekommt man am Besten wieder sauber, indem man Natron und Wasser darin aufkocht, einweichen lässt, nochmal aufkocht und anschließend mit der Bürste bearbeitet. Mein Mann hat den verbrannten Topf gesehen und meinte nur "den kannst Du gleich wegschmeißen, das wird nie im Leben mehr was".

Nun wieder zum Kuchen, irgendeiner musste her, da ich Gäste erwartete. Den tollen Mürbteigboden hatte ich ja da, Frischkäse war im Kühlschrank, Zucker und Gelatine im Vorratsschrank und einen Rest Heidelbeeren tiefgefroren. Ergebnis: eine Frischkäsetarte mit Heidelbeertopping. Schmeckte auch und das nächste Mal mit mehr Zeit versuche ich dann nochmal die Rhabarber-Himbeertorte. Versprochen. Mehr leckere Mhhhhh gibt es immer Montags bei Katja von Noz!

Sonntag, 20. April 2014

Rhabarberzeiten - Mhhhhhhhh Rhabarber-Tarte


Montags sammelt Katja von Noz immer leckere Mhhhh-Rezepte. Heute gibt es bei mir wieder Rhabarberzeiten und speziell eine Rhabarber-Tarte. Die Verbindung vom sauren Rhabarber mit der Süße der Vanilleeiersoße schmeckt einfach zum Dahinschmelzen. Ich könnte derzeit wirklich jeden Tag Rhabarber essen und muss dieses Jahr unbedingt genug davon einfrieren, um die Rhabarberzeit noch etwas zu verlängern. Aber noch gibt es ja genug und heute habe ich sogar den aus dem eigenen Garten verwendet.

Zutaten:
250 g Mehl
175 g Zucker
1 Prise Salz
3 Eier
125 g Butter
ca. 5-6 Stangen Rhabarber
150 g Crème Fraiche
250 ml Milch
 1 TL Speisestärke
1 Päckchen Vanillezucker

Rezept:
Aus dem Mehl, 50 g Zucker, Salz, 1 Ei und Butter einen Mürbeteig herstellen. Eine Tarteform (26 cm) fetten, den Teig ausrollen und die Form damit auslegen. Im Ofen bei 175 Grad Umluft ca. 10 Minuten blind backen ( Trockenerbsen auf dem Teig verteilen, damit sich dieser nicht hochwölbt). Erbsen entfernen.

Rhabarber putzen und anschließend Crème Fraiche, Milch, 2 Eier, 125 g Zucker, Stärke und Vanillezucker verrühren. Auf den Tarteboden den Rhabarber legen und die Masse darauf verteilen.

Bei Umluft 150 Grad ca. 40 Minuten weiter backen, bis die Eimasse gestockt ist.

Montag, 31. März 2014

Rhabarberzeiten - mmmmhh...RhabarberKäsekuchen

Juchuhh wir haben einen Schlafrhythmus!! Der MiniFlo schläft nun meist zu festen Zeiten und macht in der Regel einen langen Mittagsschlaf. Deswegen hatte ich am Wochenende nicht nur Zeit, selbst kurz etwas Schlaf nachzuholen, sondern ich konnte auch mal wieder backen. Besuch kam auch und somit habe ich auch gleich die 26er Springform aus dem Schrank gekramt.
Der Kuchen ist oberlecker, schön sauer, mit etwas süß und cremig. Lecker.

Hier das Rezept:
Zutaten 26 er Springform:

200 g Vollkornbutterkekse
250 g Butter
400 g Rhabarber
130 g Zucker
2 Eier
1 Pk. Vanillepuddingpulver (zum Kochen)
500 g Magerquark
100 g Milch
1 Tl abgeriebene Orangenschale

Kekse in einen Gefrierbeutel geben und fein zerstoßen, anschließend mit 100 g zerlassener Butter verkneten und in eine Springform geben. Festdrücken und einen ca. 2 cm hohen Rand formen. 20 min kalt stellen.
Rhabarber putzen und in ca. 0,5 -1 cm große Stücke schneiden.

Restliche Butter, Zucker und Eier schaumig schlagen und mit Puddingpulver, Quark, Milch und Orangenschale verrühren. Die Hälfte der Masse in die Form geben, Rhababer dazu und mit restlicher Masse zudecken.

Kuchen bei 170 Grad Ober-/Unterhitze eine Stunde backen. In der Form mindestens 2 Stunden kalt stellen.


Mehr leckere mmmmh-Rezepte gibt es immer Montags bei Noz.

Montag, 17. März 2014

Rhabarberzeiten - Rhabarber-Baiser-Kuchen



Es gibt ihn wieder! Am Samstag im Supermarkt entdeckt. Mein absolutes Lieblingsgemüse. Sauer - saftig - saulecker. Gerne mag ich Rhabarber in Kombination mit Baiser und deswegen gibt es heute dieses Rezept:


Rhabarber-Baiser-Kuchen
Zutaten für 26 cm Springform
Für den Teig:
150 g weiche Butter
125 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
2 Eier und 3 Eigelb

Alle Zutaten schaumig rühren und anschließend mit
225 g Mehl und 1,5 TL Backpulver verrühren.

Belag:
600 g geputzer und klein geschnittener Rhabarber
175 g Zucker
3 Eiweiß

Teig mit dem Rhabarber belegen und für 25 Minuten bei 160 Grad Umluft in den Backofen.
Eiweiß mit Zucker steif schlagen und nochmal für 20 Minuten in den Backofen. Anschließend den Kuchen in der Form auskühlen lassen.

Das Rezept habe ich aus dem Buch "Wiederentdeckt: Die Schätze aus Omas Backbuch" vom Rosenmehlteam. 2012 hat Rosenmehl den Aufruf unter dem Motto "Von Generation zu Generation" gestartet, überlieferte Familienrezepte einzuschicken und hat diese mit historischen Fotos und Kindheitserinnerungen in dem Buch festgehalten. Wenn man durch das Buch blättert, werden eigene Kindheitserinnerungen an geliebte Rezepte wach und am liebsten möchte man alle sofort nachbacken. Das oben genannte Rezept war ein voller Erfolg, selbst mein Mann, der fast nie Kuchen isst, war begeistert und meinte, er hätte noch nie so einen leckeren Kuchen gegessen.




Montag, 10. März 2014

Brotzeiten

Nichts geht über eine Scheibe frisches, noch leicht warmes Brot. Heute Dinkelbrot.


Und ratzfatz gemacht mit dem Thermomix:
200 g Dinkelkörner
300 g Weizenmehl
1 Würfel Hefe
250 g lauwarmes Wasser
1,5 TL Salz
1/2 Teelöffel Honig

Dinkelkörner zu Mehl schroten. Alle anderen Zutaten dazu und auf Kneten stellen. Teig in eine Kastenform und direkt in den kalten Backofen. Bei 200 Grad ca. 1 Stunde backen. Der Teig muss nicht vorher gehen, sondern geht solange der Backofen aufheizt. Das Brot ist fertig, wenn man auf die Unterseite klopft und es hohl klingt.

Mittwoch, 18. Dezember 2013

In der Weihnachtsbäckerei - von Eisbergen, Schneekristallen und der bösen Schneekönigin

Meine allerliebsten Plätzchen, die muss es einfach jedes Jahr geben, sind Kokos-Eisberge. Dieses Jahr habe ich ein Rezept von Fräulein Klein ausprobiert, die noch etwas Quark hinzufügt. Das Ergebnis war sehr lecker, da die Eisberge durch den Quark schön saftig waren.



Rezept (leicht abgewandelt):
4 Eiweiß
1 Prise Salz
150 g Puderzucker
1 Pck. Vanillezucker
65 g Magerquark
200 g Kokosflocken
kleine, runde Oblaten

Eiweiß mit Salz steif schlagen und Zucker einrießeln lassen.
Quark und Kokosflocken unterheben.
Kokosmasse in kleinen Häufchen auf die Oblaten setzen und bei 150 Grad 15 Minuten backen.


Und da bei mir dieses Jahr die Weihnachtsdeko eher weiß gehalten ist, nachdem ich den weißen Schnee draußen bis jetzt noch so vermisse, gibt es gleich noch ein weißes Plätzchenrezept.

Schneekristalle:


Rezept:
40 g weiße hochwertige Schokolade
40 g Marzipan
220 g Mehl
70 g Puderzucker
150 g kalte Butter
1 Pck. Vanillezucker

Schokolade und Marzipan fein raspeln. Aus allen Zutaten einen glatten Mürbeteig herstellen und mehrere Stunden kaltstellen. Teig ausrollen und Plätzchen ausstechen und bei 180 Grad ungefähr 10 min backen. Vorsicht: Plätzchen bräunen plötzlich sehr schnell (jedenfalls bei meinem Ofen), deshalb besser rechtzeitig Temperatur evtl. reduzieren, sonst gibts braune Knuspersterne (wobei die auch lecker waren, aber wie gesagt halt nicht zur Deko passen).

Als ich die Schneekristalle und die Eisberge gebacken habe, musste ich an ein Märchen aus meiner Kindheit denken, welches ich damals sehr mochte und mir meine Oma oft vorgelesen hat. "Die Schneekönigin" von Hans Christian Andersen, eine Geschichte zum Weinen, lachen und Mitgruseln. Hier z.B. kann man das Märchen nachlesen, wer sich nicht mehr genau daran erinnert. 

Montag, 16. Dezember 2013

In der Weihnachtsbäckerei - Lastminute-Lebkuchen à la HaseundFlo

Anfang Dezember habe ich den Ofen in der Schlossküche angefeuert und die ersten Plätzchen und Lebkuchen wanderten in die Hitze. Vor drei Jahren habe ich das Lebkuchenrezept das erste Mal ausprobiert und es heißt à la HaseundFlo, da ich in meine Lebkuchen kein Orangeat und Zitronat gebe, da es für mich fast nichts Schrecklicheres gibt als dieses Knatschzeug. Für die Saftigkeit kommt stattdessen Marzipan rein, so lecker!! Die Lebkuchen sind sehr schnell zu machen und somit ein wirkliches Lastminute-Rezept.



Und hier das Rezept (ca. 20 Stück à 7cm Durchmesser):
4 Eier
250 g Zucker
125 g gem. Haselnüsse
125 g gem. Mandeln
100 g gehackte Mandeln
125 g Mehl + 1/2 TL Backpulver
1/2 Päckchen Lebkuchengewürz
1,5 EL Zimt
1 Prise Salz
1 TL Rum
100 g Marzipanrohmasse
7 cm runde Oblaten

1. Marzipan reiben
2. Zucker und Eier mit dem Handrührer cremig rühren, alle anderen Zutaten dazu geben
3. ich forme meine Lebkuchen mit der Lebkuchenmühle auf 7cm Oblaten, das geht total einfach und sehr schnell und alle Lebkuchen sehen gleichförmig aus
4. beliebig verzieren: dieses Mal mit weißer Schokolade
5. bei 200 Grad ca. 15 - 20 min in den Ofen und nach dem Backen direkt vom Blech, da sie sonst nachbräunen

Montag, 28. Oktober 2013

Bratapfelmus

Am Wochenende war ich mit Herrn Mozart meine üblichen Runden querfeldein drehen und auf einer dieser Runden kamen wir an verwaisten Apfelbäumen vorbei. Hier in der Umgebung gibt es viele verwaiste Obstbäume, wie mir in den letzten Jahren aufgefallen ist: Zwetschgen-, Kirsch-, Birnen-, Walnuss- und Quittenbäume. Man muss gar keine eigenen Obstbäume im Garten haben und kann sich trotzdem bedienen. Keiner kümmert sich um die Bäume und im Herbst verfaulen die meisten Früchte am Baum oder am Boden.


Die Äpfel für mein Bratapfelmus habe ich alle vom Boden aufgesammelt, schön sahen sie nicht mehr aus, aber für ein Bratapfelmus gerade recht.

Zutaten:
3 kg Äpfel
1 Päckchen Vanillezucker
1 TL Zimt
250 ml Apfelsaft
Saft einer Zitrone

Die Äpfel waschen, schälen und in grobe Stücke schneiden und mit Zitronensaft beträufeln. In einen Bräter geben und mit Vanillezucker, Zimt und Apfelsaft kurz umrühren. Man kann je nach Säuregrad der Äpfel noch etwas Zucker dazugeben, aber meist haben die Früchte genug Süße.
Bei 180 Grad ca. 1 Stunde in den Ofen, ab und zu mal umrühren. Evtl. danach noch mit dem Zauberstab pürieren und in sterilisierte Gläser füllen. Die kann man zum Sterilisieren ca. 20 min vor Bratende mit in den Ofen stellen, durch die Hitze werden sie sterilisiert.

Am liebsten essen wir das Apfelmus zu Kartoffelpfannkuchen mit Zimt und Zucker. Wie mögt Ihr Euer Apfelmus am liebsten? Über weitere leckere Verwendungsmöglichkeiten freue ich mich.


Mehr leckere Rezepte sammelt Frau Noz jeden Lecker Monday mhhhhhh.

Dienstag, 22. Oktober 2013

Chocolate Snickers Cookies

Am Wochenende fiel mir eine ältere Ausgabe der Lecker Bakery in die Hände. Ich blätterte sie auf der Suche nach neuen Inspirationen durch und stieß auf ein Cookie-Rezept. Da ich noch zwei Snickers zuhause hatte, die ich pur nicht so gerne mag, schritt ich gleich zur Tat.


Rezept (ergibt 16 Stück ca. 9 cm Durchmesser):

150 g Zartbitterschokolade
200 g Minisnickers
125 g weiche Butter
175 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Ei
200 g Mehl
1 TL Backpulver
1 EL Kakao

Snickers in kleine Stücke schneiden
Schokolade schmelzen
Butter, Zucker, Vanillezucker und Ei schaumig rühren
geschmolzene Schokolade unterrühren
Mehl, Kakao und Backpulver mischen und unterrühren
2/3 Snickers dazu
ca. 16 Häufchen auf zwei Backbleche setzen und etwas platt drücken (verlaufen aber gut)
1/3 restliche Snickers darauf verteilen und bei 180 Grad Umluft ca. 12-15 min backen und anschließend auskühlen lassen.

Die Cookies schmecken am zweiten Tag noch besser als am ersten Tag, also in Geduld üben und schön warten. Auch würde ich beim nächsten Mal statt 16 Stück besser 20 Stück machen, da sie so mit ca. 9 cm Durchmesser einfach zu groß sind, um mal schnell einen wegzunaschen.



Donnerstag, 19. September 2013

Zwetschgen-Marzipan-Nestchen

Zack!!! Und auf einmal ist es Herbst. Gerade eben noch im Flatterkleidchen und FlipFlops am Strand entlang spaziert und die warmen Sonnenstrahlen genossen, habe ich heute Morgen die Gummistiefel und Regenjacke gepackt und bin Richtung meinem 12tel Blick gelaufen, der morgen gepostet wird. Auf dem Weg dorthin, komme ich an mehreren herrenlosen Zwetschgenbäumen vorbei, die jedes Jahr (mein Glück) nicht geerntet werden. Einen großen Korb habe ich geerntet und einige sind direkt in den Mund gewandert, gesundes Frühstück also, muss man ja in der Schwangerschaft drauf achten.
Zuhause habe ich mir zwei Handvoll abgeteilt und davon die Zwetschgen-Marzipan-Nestchen gebacken. Der Hauptteil der Zwetschgen wird zu Marmelade verarbeitet.


Die Kombination aus den noch leicht sauren Zwetschgen und der süßen Marzipancrème ist einfach himmlisch unwiderstehlich. Selbst Herr Flo, der eigentlich kein Süßer is(s)t, also süß schon, aber nicht so süß, war total begeistert.

Zutaten für 6 Nestchen:
1 Rolle Blätterteig
75 g Marzipanrohmasse
1 Eiweiß
1 Eigelb
evtl. etwas Zucker
evtl. etwas Zimt

Ofen auf 180 Grad Umluft vorheizen. Den Blätterteig ausrollen und in sechs Quadrate schneiden. Ei trennen und das Eiweiß steif schlagen. Marzipan hobeln und mit dem Eischnee zu einer Crème rühren. Die Ecken der Blätterteigquadrate zur Mitte hin einklappen und komplett dünn mit Eigelb bestreichen. In die Mitte einen Klecks Marzipancrème und die entsteinten und geviertelten Zwetschgen ins Nestchen setzen. Eventuell kann man auf die Zwetschgen noch etwas Zucker und Zimt geben, wobei durch das Marzipan es eigentlich süß genug ist. Ich habe die Zwetschgen nur mit etwas Zimt bestäubt. Dann für ca. 15 Minuten in den Ofen. Immer mal schauen, der Blätterteig wird zum Ende hin sehr plötzlich schnell braun.




Sonntag, 18. August 2013

Sommerzeit ist Beerenzeit - Teil 2 Brombeeren



Fünf Kilometer von uns zuhause entfernt, versteckt sich in der Nähe des Waldes und an den Weinbergen, eine große Brombeerhecke. Dieses Jahr war ich rechtzeitig da, denn obwohl dort nicht viele Menschen vorbeikommen, wissen doch wohl manche von diesem Plätzchen. Todesmutig habe ich mich mit einem Eimerchen bewaffnet in die Stacheln der Hecke gestürzt, um die blauen Früchte zu ernten. Neben Stacheln erschwerten dieses Jahr auch große Brennnesseln die Ernte. Beim nächsten Mal werde ich bessere Kleidung tragen, Tshirt, Rock und Flipflops sind vielleicht nicht unbedingt die beste Wahl für ein Dornengestrüpp. Trotz aller Gefahren war mein Eimerchen bald voll und ich durfte meine Beute nach Hause tragen. Da noch nicht so viele Früchte reif waren, einige Sonnenstunden brauchen die Beeren noch, kochte ich aus den Brombeeren eine leckere Marmelade nach diesem Rezept. Ich habe das Rezept noch durch gemahlene Vanille und ein Päckchen Vanillezucker ergänzt. So bekommt die Brombeermarmelade noch den richtigen Pfiff.

Montag, 12. August 2013

Sommerzeit ist Beerenzeit - Teil 1 Johannisbeeren

Wenn man jetzt über den Markt läuft oder das Glück hat, einen eigenen Garten zu besitzen, fängt für mich die schönste Zeit an: Beerenzeit! Ob Himbeeren, Stachelbeeren, Brombeeren oder wie bei mir heute Johannisbeeren, ich liebe sie alle.

Anfangen möchte ich heute mit roten Johannisbeeren. Im Garten habe ich dieses Jahr zum ersten Mal schwarze Johannisbeeren geerntet, allerdings noch so wenige, dass sie direkt in meinem Mund gelandet sind und keine einzige Beere im Töpfchen. Deshalb habe ich rote Johannisbeeren bei uns auf dem Markt gekauft, derzeit biegen sich die Marktstände ja unter ihrer bunten Last und Vielfalt und habe Johannisbeermarmelade gemacht. Ich liebe Marmelade, die nicht so süß ist, leider sind die gekauften immer zu süß, aber dieses Rezept ist so richtig schön sauer.

Zutaten:
1,5 kg rote Johannisbeeren
500 g 3:1 Gelierzucker
Saft einer Zitrone


Die Johannisbeeren habe ich mit einer Gabel von den Strünken gestreift, das geht recht schnell so. Anschließend werden die Beeren püriert und mit dem Zucker und Zitronensaft aufgekocht. Mindestens drei Minuten kochen lassen und anschließend in Gläser füllen. Die Gläser habe ich vorher in kochendem Wasser sterilisiert. Mich stört es nicht, wenn man die kleinen Kerne, wie z.B. auch bei Himbeeren in der Marmelade hat, im Gegenteil, ich mag das sogar sehr gerne. Wer das nicht so mag, streift die pürierte Masse vor dem Kochen durch ein Sieb.


Mittwoch, 26. Juni 2013

Simply Milchreis

Heute Mittag gibt es Milchreis mit Nektarinen, ein Lieblingsgericht aus meiner Kindheit.

Rezept:
1 Tasse Milchreis
3 Tassen Milch
Zucker
Prise Salz
Nektarinen

Milch mit einer Prise Salz aufkochen, Milchreis dazu und je nach Empfehlung mit Zucker köcheln und ziehen lassen. Frische Nektarine oder anderes Obst dazu. Sehr lecker!!!

Samstag, 1. Juni 2013

Frühling in der Küche - Rhabarbersirup

Wenn es draußen schon keinen Frühling bzw. bald ja schon Sommer gibt, dann wenigsten bei mir in der Küche. Rhabarber ist für mich das ultimative Frühlingsgemüse, gesund, lecker und schön sauer und deswegen habe ich heute Rhabarbersirup zubereitet. Am liebsten gemischt mit Sprudelwasser und einem Spritzer frisch gepresstem Zitronensaft mag ich ihn am liebsten. Jetzt muss nur noch draußen die Sonne scheinen, vielleicht nächste Woche?

Zutaten:
2 kg Rhabarber
500 g Zucker
1 Vanillezucker
2 l Wasser
1 Zitrone

Den Rhabarber waschen, in Stücke schneiden, ich lasse die Schale dran, dann behält er seine schöne rosa Farbe. Mit zwei Liter Wasser in einem großen Topf aufkochen lassen, ca. 10 Minuten auf kleiner Flamme kochen. 
Ein Sieb mit einem Baumwolltuch auskleiden, Rhabarber hinein gießen, Saft auffangen. Rhabarber im Tuch gut auspressen. 
Rhabarbersaft wieder in den Topf geben, Zucker und Zitronensaft hinzugeben, nochmals offen auf 750 ml einkochen lassen.

Heißen Sirup in gut gereinigte und sterilisierte Flaschen  füllen.  Ich habe meine bei Gläser und Flaschen bestellt und ich sterilisiere meine Flaschen, indem ich sie für ca. 30 min bei 120 Grad in den Backofen stelle, die Verschlüsse werden kurz in heißem Wasser gekocht.

Nach dem Öffnen im Kühlschrank aufbewahren und schnell verbrauchen, deswegen fülle ich auch in 250 ml Flaschen ab. Ich weiß nicht, wie lange der Sirup geschlossen haltbar ist, mein Chaisirup vom Winter hält sich jetzt noch.

Donnerstag, 30. Mai 2013

Frisch aus der Schlossküche - Rotweinkuchen

Für heute Mittag hat sich Besuch angekündigt und somit lohnt es sich, mal wieder einen Kuchen zu backen: nachdem ich kurz in meinem Rezeptbüchlein geblättert habe, fiel die Entscheidung recht schnell. Heute gibt es Rotweinkuchen mit viel Schokolade. Ich esse gerne Kuchen, aber am liebsten mag ich Rührkuchen und der Rotweinkuchen ist sowas von saftig lecker.
Zutaten:
5 Eier
250 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
200 g Butter
Butter, Zucker und Eier schaumig rühren

1 EL Kakao
1 TL Zimt
2 TL Backpulver
250 g Mehl
mischen und mit 125 ml Rotwein zur Eiermasse geben und kurz verrühren
100 g Schokolade in kleine Stücke zerbrechen und in den Teig geben
bei 180 Grad ca. 1 Stunde backen

Guten Appetit! Mal schauen, wie lange der Kuchen überlebt.

Dienstag, 14. Mai 2013

Frühlingsfrischer Limetten-Nudelsalat

Heute möchte ich Euch mein liebstes Nudelsalatrezept vorstellen: frühlingsfrisch, leicht limettengrünsauer, petersiliengekräuselt und knoblauchgehaucht. Perfekt zum Grillen an lauen Sommerabenden oder wie heute Mittag bei grauem Schlechtwetterhimmel... ich esse mir die Frühlingssonne herbei, Pasta soll ja glücklich machen.



Zutaten:
400 g gekochte Nudeln
Saft von zwei Limetten
1 große Knobizehe
1 rote Schalotte
viel Petersilie
1-2 gehäutete und gewürfelte Tomaten
Salz, Pfeffer, gemahlener Chili, Olivenöl

Rezept:
Knoblauch und Schalotte sehr fein würfeln, Petersilie klein hacken und mit allem anderen vermengen. Mindestens eine halbe Stunde ziehen lassen. Ich gebe meine Salatdressingzutaten immer in meiner Dressingshaker und schüttele alles ordentlich durch. Dadurch wird das Dressing schön cremig-schaumig.

Guten Appetit!!