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Freitag, 29. Juli 2016

Sommerfrischer Glasnudelsalat "Thai"

Mensch, Mensch, schon wieder ist so eine lange Zeit seit dem letzten Post vergangen. Aber ich komme mal wieder zu nichts: Wäsche und Büroarbeit stapeln sich und vieles bleibt im Moment liegen. Die kleine Madame hat jetzt in kurzer Folge mehrere Tage fast 40 Fieber gehabt und wollte den ganzen Tag betüttelt werden, die Nächte waren schlimm. Somit blieb für das Bloggen keine Zeit mehr und auch das schwüle Wetter, welches die letzten Wochen herrscht, lähmt mich. Wenn dann die Tage so heiß sind, habe ich nicht wirklich Lust noch lange am Herd zu stehen und noch mehr zu schwitzen.
Deswegen gibt es heute einen sommerfrischen Glasnudelsalat à la Thai.


 
Rezept für 2 Personen:
1. 100 g Glasnudeln kochen und abkühlen lassen
2. 1/2 Bund Frühlingszwiebeln geschnitten, frischen Koriander nach Belieben, 1/2 rote Chilischote, frischen roten Mangold, 2 MiniPakchoi kleinschneiden
3. Dressing: Saft aus 2 Limetten mit 2 EL Sweet Chilisauce, 2 EL Rapsöl, 1 gehackte kleine Knoblauchzehe und Salz und Pfeffer mischen
4. Glasnudeln in eine Schüssel geben und mit dem Dressing und dem frischen Grün vermischen und gekochte Garnelen unterheben

Mittwoch, 29. Juni 2016

Kirschenzeit

Jetzt kann man sie wieder kaufen: dicke, tiefrote, saftige und süße Kirschen. Neben Himbeeren und Erdbeeren gehören Kirschen zu meinem Lieblingsobst. Mit den Kirschen ist der Sommer nun richtig da. Am liebsten esse ich Kirschen pur, am Besten direkt vom Baum, aber ein tolles Rezept im Sommer ist auch der Kirschenmichel. Lässt sich wunderbar vorbereiten und man kann direkt seine alten trockenen Brötchenreste verwerten.



Rezept mit dem Thermomix:

1. 400 g frische Kirschen waschen und entkernen.
2. 200 g trockene Brötchen in Stücke schneiden, mit 300 g Milch begießen und 10 Min. ziehen lassen.
3. Backofen auf 200 ° (Umluft 180°) vorheizen und Auflaufform (ca. 27 x 20 cm oder Ø 23 cm) einfetten und mit Semmelbröseln ausstreuen.
4. Schmetterling einsetzen.
5. 2 Eier, 50 g zimmerwarme Butter, 4 EL Zucker, 1 TLVanillezucker und 2 TL Backpulver in den Thermomix geben ca. 1 Min./Stufe 4 schaumig schlagen.
6. Brötchenmasse in die Auflaufform geben, Kirschen darauf verteilen und mit der Eierzuckermasse begießen.
7. Kirschenmichel im unteren Drittel des vorgeheizten Backofens ca. 45 Min. goldbraun backen und zum Schluss mit Puderzucker bestäuben.

Mittwoch, 22. Juni 2016

Schnittchenzeit

Freibadzeit ist Schnittchenzeit oder einfach abends auf dem Balkon noch ne Runde gammeln, Füße hochlegen und dabei Schnittchen essen oder jetzte wieder beim Fußballgucken.... das sind die Momente wo es bei uns Schnittchen gibt.
Gestern Abend gab es bei uns Käse-Kräuter-Tomaten- Schnittchen mit Dill, Borretsch und Petersilie und frischem Tramezzini und Radieschen, also alles was der Balkongarten so hergibt.
Frischkäse oder Butter drunter, damit es zusammen klebt und alles andere dazwischen.
Guten Appetit!

Sonntag, 17. Januar 2016

Sonntagsbrot

Wenn man morgens merkt, dass man für die Mittagsjause kein Brot hat, es aber in Strömen regnet, dann geht dieses Rezept ganz schnell. Und dank Thermomix muss man noch nicht mal lange kneten, wobei das ja auch sehr entspannend sein kann. Aber nicht wenn Kind 1 Magen Darm hat. Dann gibt es keine Entspannung.

Rezept:
 
Zutaten: 
  • 450 g Weizenmehl
  • 150 g Dinkelmehl
  • 100 g Roggenmehl
  • 30 g Hefe, frisch
  • 1 TL Zucker
  • 420 g Wasser
  • 125 g Buttermilch 
  • 2 gestrichene Teelöffel Salz
  • 1 EL Balsamico

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    So wird's gemacht:
     
    1. Wasser, Hefe, Zucker und Buttermilch in den Mixtopf geben, 2 min./ 37 grad / Stufe 2 erwärmen.
    2. Mehl, Salz, Buttermilch und Balsamico dazugeben. 3-4 Min mit der Knetstufe kneten.
    3. Danach im Topf an einem warmen Ort gehen lassen bis Teig ca. doppelte Größe erreicht hat.
    4. Teig dann auf bemehltem Brett nochmals durchkneten und einen Brotlaib formen.
    5. Zwischenzeitlich Backofen auf 230 Grad / Ober- und Unterhitze  vorheizen.
    6. Brotlaib in Ofen schieben. Nach 15 Minuten die Temperatur auf 180 Grad zurückdrehen und weitere 35-40 Min. backen. Das Brot ist fertig, wenn es beim Klopfen auf die Unterseite hohl klingt.
     
     
     
     
     
     
     

    Donnerstag, 17. Dezember 2015

    Kitakuchen

    Der MiniFlo geht seit Mitte September in die Kita. Die ersten Wochen waren wirklich schwierig und ich dachte schon die Eingewöhnung abzubrechen und noch einige Monate zu warten. Viele Stunden saß ich am Anfang dabei, aber irgendwann hieß es, dass wir nun einen Schritt weiter gehen und ich einige Zeit den Raum verlassen soll. Jeden Morgen war der Abschiedsschmerz doch sehr groß, die Tränen liefen nur so über sein Gesicht und er klammerte sich an mich. Doch nach drei Wochen klappte es auf einmal. Ich brachte ihn morgens hin, blieb noch einige Minuten und verabschiedete mich dann. Er beachtete mich fast gar nicht, spielte weiter und frohen Herzens ging ich für zwei Stunden nach Hause. Ab diesem Moment gab es nie wieder Probleme beim Bringen, der MiniFlo liebt mittlerweile die Kita, die Erzieherinnen und seine Freunde.
    Letzte Woche habe ich es nun endlich geschafft, MiniFlos Einstand mit einem bunten Kuchen zu feiern. Innen ein Marmorkuchen, außen bunt verziert mit Schokolade und vielen bunten Streuseln. Die Kinder waren alle begeistert.

    Donnerstag, 12. März 2015

    Wir werden Vegetarier in Voll- und Teilzeit

    Ich kann so nicht weiter essen!! In den letzten Monaten habe ich auf Facebook immer mehr Berichte gesehen über Tierquälerei, Massenschlachtungen, Massenaufzucht, Schweinehochhäuser usw. Mit schlechtem Gewissen habe ich beim Einkauf im Supermarkt Fleisch in den Einkaufskorb gelegt und geschmeckt hat mir die Wurst und das Fleisch schon lange nicht mehr. Nur beim Gedanken daran wie viel leid die Tiere zu ertragen haben, wir mir schon ganz schlecht und mir vergeht jeder Appetit.
    Letzte Woche habe ich dann diesen Bericht gelesen, mir sind die Tränen nur so runter gelaufen und die Bilder der gequälten Tiere verfolgen mich jederzeit. Und ab da war Schluss! Abends habe ich meinen Mann den Bericht lesen lassen und egal wie subjektiv er vielleicht geschrieben sein mag, wir haben uns nun entschieden, unsere Nahrung umzustellen. Ganz weg vom Fleisch werde ich meinen Mann erst einmal nicht bringen, aber es wird sehr viel deutlich weniger Fleisch geben und dieses werden wir nur noch bei Metzgern und Landwirten kaufen, wo das Tier gut aufwächst und auf dem eigenen Hof so geschlachtet wird, dass es keinen Schmerz erleiden muss. Dazu Wild von einem befreundeten Jäger und Fisch hier aus benachbarten Fischzucht.
    Ich esse nun seit einer Woche gar kein Fleisch mehr, die Umstellung fällt mir nicht schwer, da es so wunderbare leckere vegetarische und vegane Gerichte gibt, wie z. B. die Linsenbolognese mit Spaghetti.
    Schmeckt gigantisch lecker, auch der MiniFlo und der große Flo waren total begeistert.
     
    Wer von Euch isst auch vegetarisch bzw. vegan? Wie war die Umstellung? Und wie sind Eure Erfahrungen mit der vegetarischen Ernährung von Kleinkindern. Auf was muss ich da besonders achten? Bezieht Ihr vielleicht auch BioFleisch aus nicht qualvoller Schlachtung über das Internet, welche Quellen habt ihr da, denen man vertrauen kann?
     

    So habe ich sie gemacht (4 Personen):
     
    1. eine Zwiebel und eine Knoblauchzehe kleinhacken und in Öl andünsten
    2. drei Karotten klein würfeln
    3. 250 g rote Linsen und die Karotten kurz anschwitzen, gut würzen (Salz, Pfeffer, Chili, Oregano, Majoran) und mit 1 Dose Tomaten sowie 500 ml Wasser ablöschen
    4. ca. 15-20 Minuten köcheln lassen und derzeit die Nudeln kochen
     
     
     
    
     
     
     
    

    Donnerstag, 29. Januar 2015

    Zwischendurch mal was Gesundes - Brokkolisalat mit Sonnenblumenkernen

    Wenn der Winter gefühlt ewig dauert, es den ganzen Tag grau ist und die Turnschuhe in der Ecke Staub ansetzen, dann möchte ich wenigstens einmal am Tag etwas Gesundes auf dem Teller haben.
    Der Brokkolisalat mit Sonnenblumenkernen ist mit dem Thermomix unheimlich schnell gemacht und schmeckt einfach lecker. Als Alternative kann man auch Pinienkerne nehmen.
     
    Rezept für den Thermomix für 6 Personen:
     
    250 g Brokkoli roh in Röschen
    1 rote Paprika in Stücken
    1   Apfel geviertelt
    30 g Sonnenblumen- oder Pinienkerne
    25 g Olivenöl
    15 g weißer Balsamico
    1 TL Honig
    1½ TL Senf
    1 TL Kräutersalz
    ½ TL Pfeffer
     
    Alles in den Mixtopf geben und auf Stufe 5 8 Sekunden stellen.

    Dienstag, 11. November 2014

    Weckmännle

    Weckmännle, Stutenkerl, Krampus, Grittibänz, Kiepenkerl, Piefekopp, Puhmann, Buckmann, Dambedei, Teigmännli, Brötchenpuppe, Weggbopp oder Baselmann, wie und wo auch immer man ihn nennt, er besteht hauptsächlich aus Mehl, Salz, Hefe, Wasser, Butter und Zucker. Hier in Franken wird er nicht wie in vielen Gebieten nur an Nikolaus verteilt, sondern auch an St. Martin.

    In den frühen Tagen der Kirche war es üblich, sonn- und feiertags nach dem Gottesdienst als Kommunionersatz denen, die die Eucharistie nicht empfangen hatten, nicht hatten empfangen dürfen (= Büßer, Katechumenen) oder nicht hatten empfangen können (= daheimgebliebene Kranke), gesegnetes, aber nichtkonsekriertes Brot zu reichen. In der griechisch- und russisch-orthodoxen Liturgie hat sich dieser Brauch erhalten, der auf die urchristliche Agapefeier (Liebesmahl) nach dem Gottesdienst zurückgeht, die wiederum ein Brauch ist, den die Juden noch heute pflegen: Nach dem Kabalath-Sabbath, dem Gottesdienst am Freitagabend zum Sabbathbeginn, versammeln sich alle Gottesdienstteilnehmer zu einem gemeinsamen Mahl. Im Laufe der Zeit erhielt das dabei verwandte Gebäck eine auf den Festinhalt bezogene Form. Man nennt es „Gebildebrot“. Dargestellt ist ein Bischof. Die heute meist, bei mir nicht, vorfindliche Tonpfeife ist ein Irrtum: Dreht man die Tonpfeife mit dem Kopf nach oben, so erkennt man noch heute, dass statt der Tonpfeife ursprünglich ein Bischofsstab angebracht war.
    Für mein Weckmännle habe ich ein Rezept verwendet, das ich eigentlich für Brioche nehme. Es schmeckt sehr lecker, evtl. kann man den Vanillezucker auch weglassen.
    

    
     
    
    So wird´s gemacht:
    
     
    Milch und Trockenhefe in den Thermomix geben: 3 min, 37 Grad, Stufe 1, Ähre
    Mehl, Ei, Zucker und Salz dazugeben und nochmal 3 min, 37 Grad, Stufe 1, Ähre
    1 Stunde im Rührtopf gehen lassen
    Teig herausnehmen und auf einer bemehlten Fläche die Weckmännle formen und mit Rosinen verzieren
    Bei 200 Grad 8 Minuten in den Ofen, anschließend auf 180 Grad reduzieren und nochmal 10 Minuten backen
     
    Wie nennt Ihre Eure Weckmännle und gibt es die auch schon an St. Martin? 

    Montag, 10. November 2014

    Kichererbsen-Lamm-Curry

    Wenn die Tage kürzer werden und es draußen kalt, nass und neblig ist, dann habe ich besondere Lust auf ein schön scharfes Curry. Meine Schwiegermutter war vor einigen Wochen in Indien und als sie fragte, was sie mir mitbringen kann, war für mich die Entscheidung ganz klar: Gewürze. So brachte sie mir verschiedene Currygewürze mit, von mild, welches z.B. für Obstsalate auch geeignet sein soll (habe ich aber noch nicht ausprobiert) bis sehr scharf. Danke Jutta! Ich habe mich über das Mitbringsel sehr gefreut. Gestern Mittag gab es also ein lecker scharfes Kichererbsen-Lamm-Curry. Danach war mir nicht mehr kalt.
     
    Rezept für zwei Personen:
     
    300 g Lammfleisch
    1 Dose Kichererbsen
    5 klein gewürfelte Karotten
    1 Dose Kokosmilch
    Gewürze (Curry, Salz, Pfeffer, Kurkuma)
    Öl
    1 Tasse Reis
     
    - Lammfleisch würfeln, nach Belieben und gewünschtem Schärfegrad würzen und scharf anbraten und beiseite stellen
    - gewürfelte Karotten und gewaschene und abgetropfte Kichererbsen in Öl anschwitzen, würzen und in der Kokosmilch dünsten
    - Reis kochen und mit Kurkuma würzen, so erhält er seine schöne gelbe Farbe
    - Fleisch wieder dazugeben und gar ziehen lassen
     
     
     
     
     
     
     
     
    

    Montag, 20. Oktober 2014

    Schnellster Apfelkuchen mit dem Wunderkessel


    
    Wenn es mal richtig schnell gehen muss und das ist derzeit fast immer der Fall, gibt´s diesen Apfelkuchen. Superlecker, sehr saftig und selbst mein "Nichtkuchenessender Mann" hat zwei Stücke verdrückt. Den Kuchenteig habe ich mit dem Thermomix gemacht, im Moment mein liebster Küchenhelfer und Wunderkessel.
    REZEPT
    Zutaten für den Teig:
    170 g Mehl
    1 ½ Tl. Backpulver
    1 P. Vanillezucker
    100g Margarine oder Butter
    90 g Zucker und
    2 Eier in TM geben Stufe 5/ 40 sec

      Teig in eine Backform streichen (Durchmesser 26 cm); Teig ist recht flüssig

    5-6 mittelgroße Äpfel in TM geben Stufe 4/ ca. 10 sec

    Auf den Rührteig geben

       Für den Guss:

    1 Becher Sahne
    1 Becher Joghurt
    1 Päckchen Vanillepudding
    2 EL Zucker in TM füllen Stufe 4 / 10 sec

      Creme auf die Äpfel streichen und
      im vorgeheizten Backofen bei 180 °C. ca 45 min backen.

    In der Form auskühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben

    Montag, 6. Oktober 2014

    Eins, zwei oder Brei - der RatzfatzBrei

    Eins, zwei oder Brei. Seit einigen Wochen sind wir in der Welt des Breis angekommen. Mittags gibt es nun leckeren GemüseKartoffelFleischBrei, nachmittags süßen GetreideObstBrei und abends MilchGetreideBrei (oder Butterbrötchen, Nudeln, Gemüse, Obst, Reis, Käse oder Wurststückchen). Meistens mache ich den Brei selbst, selten muss auch mal ein Gläschen herhalten, vor allem wenn wir unterwegs sind. MiniFLo ist da mittlerweile nicht mehr sehr wählerisch, Hauptsache irgendwas zwischen die zwei Zähnchen. D.h. wir praktizieren Breikost und BabyLedWeaning und sind, was das Essen angeht, sehr entspannt. Hauptsache MiniFlo wird satt und ihm macht Essen Spaß.

    Wenn es mal besonders schnell gehen soll, gibt es bei uns den RatzfatzBrei. Die Zutaten hat man eigentlich immer zu Hause, nämlich Zwieback, Milch und Banane. Ich nehme drei Dinkelzwieback, eine halbe Banane und ca. 100 ml Milch. Der Zwieback wir kurze Zeit in der Milch eingeweicht und dann drückt man die Banane mit der Gabel schön weich oder nimmt den Zauberstab. Schmeckt nicht nur dem MiniFlo gut.


     

    Montag, 11. August 2014

    Eiskalte Joghurt-Beeren-Terrine

    Ein leckeres cremiges Dessert mit sonnenverwöhnten Augustbeeren, das nicht nur superlecker aussieht, sondern auch so schmeckt.



    Zutaten für eine Kastenform (1,6 l):
    9 Blatt Gelatine
    Klarsichtfolie
    250 g gemischte Beeren
    3 Eigelb
    500 g Joghurt
    100 g Quark
    Saft einer halben Zitrone
    250 g Sahne

    So wird`s gemacht:
    Gelatine einweichen und Form mit Folie möglichst knitterfrei auslegen (was mir nicht wirklich gelungen ist
    Früchte putzen und waschen sowie abtrocknen
    Eigelbe mit Joghurt, Quark, Zucker und Zitronensaft verrühren und die Sahne schon mal steif schlagen (was mir auch nicht gelungen ist; seit ich stille, wird bei mir die Sahne nicht mehr steif, kennt das hier noch jemand? Ganz komisch!)
    Gelatine ausdrücken und in einem Topf auflösen; die aufgelöste Gelatine in die Joghurtcreme rühren und die Sahne unterheben.
    Beeren und Joghurtcreme schichtweise abwechselnd (mit der Creme beginnen und aufhören) in die Form geben und ganz leicht verrühren.
    Mindestens drei Stunden im Kühlschrank kühlen und anschließend stürzen. Mit Beeren verzieren, für den Blog fotografieren und ganz schnell aufessen.

    Donnerstag, 10. Juli 2014

    Rosige Zeiten

    Heute Morgen bin ich meine übliche Hundegassigehstrecke gelaufen und habe mit Erschrecken festgestellt, dass sich die leckere Erdbeerzeit bereits dem Ende zuneigt. Viele Dorfbewohner haben ihre Erdbeeren schon zurück geschnitten. Meine Erdbeeren im Garten konnte ich dieses Jahr nicht mehr ernten. Irgendwie haben sie einen ganz seltsamen Geschmack gehabt, gar nicht mehr so erdbeerig. Wahrscheinlich weil sie schon zu lange an einem Platz wachsen. Deswegen habe ich heute nochmal welche auf dem Markt gekauft und zu zwei leckeren Desserts verarbeitet: Erdbeermousse und Erdbeertiramisu.


    Rezept:
    500 g frische Erdbeeren
    4 EL Puderzucker
    3 EL Zitronensaft
    150 g Magerquark
    4 Blatt Gelatine
    3 EL kochendes Wasser
    200 ml Sahne
    Löffelbisquits


    Zubereitung:Die Gelatineblätter in genügendem kalten Wasser mindestens 10 Minuten einweichen. 400g pürierte Erdbeeren mit dem Puderzucker, dem Zitronensaft und dem Quark gut vermischen. Die Gelatineblätter ausdrücken und mit 3 Esslöffel siedendem Wasser auflösen, nun 4 Esslöffel der Erdbeermasse zugeben und verrühren. Dieses zur restlichen Erdbeermasse geben und wiederum gut verrühren. Die Masse kühl stellen bis sie am Rand leicht fest wird. Die Sahne steif schlagen und unter die Erdbeermasse heben. Abwechselnd zerbrochene Löffelbisquits, Erdbeermasse und frische klein geschnittene Erdbeeren in Gläser schichten und kaltstellen.

    Samstag, 14. Juni 2014

    Erdbeer-Joghurttorte


    Derzeit gibt es hier Erdbeeren in allen möglichen Varianten. Gerne mag ich sie einfach nur mit Zucker, aber heute habe ich einmal ein kleines Erdbeertörtchen ausprobiert. Die Torte ist relativ schnell gemacht, man muss sie nur lange genug kühlen. An heißen Sommertagen ist sie so ein Genuss.

    Zutaten (20er Springform):
    Für den Boden:
    75 g Mehl
    80 g Zucker
    50 g gemahlene Haselnüsse
    50 ml Milch
    50 ml neutrales Öl
    1 TL Backpulver
    1 Ei

    für die Crème:
    450 g Joghurt
    1 Becher Sahne
    2 Pck Vanillezucker
    6 Blatt Gelatine
    150 g Erdbeeren

    Für den Boden alle Zutaten zu einem Teig verrühren. Bei 200 Grad ca. 20 Minuten backen und anschließend abkühlen lassen.
    Für die Crème die Hälfte der Erdbeeren leicht stückig pürieren und mit dem Joghurt und dem Vanillezucker mischen. Gelatine in kaltem Wasser einweichen, ausdrücken und in einem Topf erhitzen. Zwei Esslöffel der Crème darunter rühren und anschließend alles unter die Crème geben. Sahne steif schlagen und unter die Crème heben. Einen Tortenring um den abgekühlten Boden legen und die Erdbeercrème darauf verteilen. Die restlichen Erdbeeren in die Crème drücken bzw. einzelne darauf legen.
    Im Kühlschrank mindestens 4 Stunden fest werden lassen und anschließend ganz schnell aufessen.
    In der Himbeervariante gibt es das Rezept bei Saskia.

    Montag, 5. Mai 2014

    Eine Frischkäsetarte mit Heidelbeertopping, die ursprünglich eine RhabarberHimbeertorte werden sollte

    Am Wochenende ist mir zum ersten Mal beim Backen mal so richtig was schief gegangen. In einer Zeitschrift habe ich ein tolles Rezept für eine Rhabarber-Himbeertorte gesehen, alle Zutaten besorgt, die ich nicht zu Hause hatte, wie z.B. Rhabarber, da dieser gar nicht so schnell nachwachsen kann, wie er gebraucht wird. Den MiniFlo setzte ich in den TrippTrapp, er darf mir beim Werkeln in der Küche immer zuschauen. Dann machte ich mich ans Werk, der Mürbeteigboden klappte noch gut. Rhabarber und Himbeeren habe ich aufgekocht und mühselig durch ein Sieb gestrichen. Zwischendrin immer wieder den MiniFlo kurz bespaßt und den Schnuller in den Mund zurück gesteckt. Anschließend sollte man die Fruchtmasse mit Eigelb und Stärke aufkochen. Da stand aber nicht, dass man das vorsichtig unter ständigem Rühren aufkochen soll, also habe ich das auch nicht gemacht. Wie dumm!!! Ergebnis war ein extrem angebrannter Topf und ein brauner Fruchtmasseklumpen, der nicht mehr zu retten war.

    Übrigens: einen angebrannten Topf bekommt man am Besten wieder sauber, indem man Natron und Wasser darin aufkocht, einweichen lässt, nochmal aufkocht und anschließend mit der Bürste bearbeitet. Mein Mann hat den verbrannten Topf gesehen und meinte nur "den kannst Du gleich wegschmeißen, das wird nie im Leben mehr was".

    Nun wieder zum Kuchen, irgendeiner musste her, da ich Gäste erwartete. Den tollen Mürbteigboden hatte ich ja da, Frischkäse war im Kühlschrank, Zucker und Gelatine im Vorratsschrank und einen Rest Heidelbeeren tiefgefroren. Ergebnis: eine Frischkäsetarte mit Heidelbeertopping. Schmeckte auch und das nächste Mal mit mehr Zeit versuche ich dann nochmal die Rhabarber-Himbeertorte. Versprochen. Mehr leckere Mhhhhh gibt es immer Montags bei Katja von Noz!

    Sonntag, 20. April 2014

    Rhabarberzeiten - Mhhhhhhhh Rhabarber-Tarte


    Montags sammelt Katja von Noz immer leckere Mhhhh-Rezepte. Heute gibt es bei mir wieder Rhabarberzeiten und speziell eine Rhabarber-Tarte. Die Verbindung vom sauren Rhabarber mit der Süße der Vanilleeiersoße schmeckt einfach zum Dahinschmelzen. Ich könnte derzeit wirklich jeden Tag Rhabarber essen und muss dieses Jahr unbedingt genug davon einfrieren, um die Rhabarberzeit noch etwas zu verlängern. Aber noch gibt es ja genug und heute habe ich sogar den aus dem eigenen Garten verwendet.

    Zutaten:
    250 g Mehl
    175 g Zucker
    1 Prise Salz
    3 Eier
    125 g Butter
    ca. 5-6 Stangen Rhabarber
    150 g Crème Fraiche
    250 ml Milch
     1 TL Speisestärke
    1 Päckchen Vanillezucker

    Rezept:
    Aus dem Mehl, 50 g Zucker, Salz, 1 Ei und Butter einen Mürbeteig herstellen. Eine Tarteform (26 cm) fetten, den Teig ausrollen und die Form damit auslegen. Im Ofen bei 175 Grad Umluft ca. 10 Minuten blind backen ( Trockenerbsen auf dem Teig verteilen, damit sich dieser nicht hochwölbt). Erbsen entfernen.

    Rhabarber putzen und anschließend Crème Fraiche, Milch, 2 Eier, 125 g Zucker, Stärke und Vanillezucker verrühren. Auf den Tarteboden den Rhabarber legen und die Masse darauf verteilen.

    Bei Umluft 150 Grad ca. 40 Minuten weiter backen, bis die Eimasse gestockt ist.

    Montag, 31. März 2014

    Rhabarberzeiten - mmmmhh...RhabarberKäsekuchen

    Juchuhh wir haben einen Schlafrhythmus!! Der MiniFlo schläft nun meist zu festen Zeiten und macht in der Regel einen langen Mittagsschlaf. Deswegen hatte ich am Wochenende nicht nur Zeit, selbst kurz etwas Schlaf nachzuholen, sondern ich konnte auch mal wieder backen. Besuch kam auch und somit habe ich auch gleich die 26er Springform aus dem Schrank gekramt.
    Der Kuchen ist oberlecker, schön sauer, mit etwas süß und cremig. Lecker.

    Hier das Rezept:
    Zutaten 26 er Springform:

    200 g Vollkornbutterkekse
    250 g Butter
    400 g Rhabarber
    130 g Zucker
    2 Eier
    1 Pk. Vanillepuddingpulver (zum Kochen)
    500 g Magerquark
    100 g Milch
    1 Tl abgeriebene Orangenschale

    Kekse in einen Gefrierbeutel geben und fein zerstoßen, anschließend mit 100 g zerlassener Butter verkneten und in eine Springform geben. Festdrücken und einen ca. 2 cm hohen Rand formen. 20 min kalt stellen.
    Rhabarber putzen und in ca. 0,5 -1 cm große Stücke schneiden.

    Restliche Butter, Zucker und Eier schaumig schlagen und mit Puddingpulver, Quark, Milch und Orangenschale verrühren. Die Hälfte der Masse in die Form geben, Rhababer dazu und mit restlicher Masse zudecken.

    Kuchen bei 170 Grad Ober-/Unterhitze eine Stunde backen. In der Form mindestens 2 Stunden kalt stellen.


    Mehr leckere mmmmh-Rezepte gibt es immer Montags bei Noz.

    Montag, 17. März 2014

    Rhabarberzeiten - Rhabarber-Baiser-Kuchen



    Es gibt ihn wieder! Am Samstag im Supermarkt entdeckt. Mein absolutes Lieblingsgemüse. Sauer - saftig - saulecker. Gerne mag ich Rhabarber in Kombination mit Baiser und deswegen gibt es heute dieses Rezept:


    Rhabarber-Baiser-Kuchen
    Zutaten für 26 cm Springform
    Für den Teig:
    150 g weiche Butter
    125 g Zucker
    1 Päckchen Vanillezucker
    1 Prise Salz
    2 Eier und 3 Eigelb

    Alle Zutaten schaumig rühren und anschließend mit
    225 g Mehl und 1,5 TL Backpulver verrühren.

    Belag:
    600 g geputzer und klein geschnittener Rhabarber
    175 g Zucker
    3 Eiweiß

    Teig mit dem Rhabarber belegen und für 25 Minuten bei 160 Grad Umluft in den Backofen.
    Eiweiß mit Zucker steif schlagen und nochmal für 20 Minuten in den Backofen. Anschließend den Kuchen in der Form auskühlen lassen.

    Das Rezept habe ich aus dem Buch "Wiederentdeckt: Die Schätze aus Omas Backbuch" vom Rosenmehlteam. 2012 hat Rosenmehl den Aufruf unter dem Motto "Von Generation zu Generation" gestartet, überlieferte Familienrezepte einzuschicken und hat diese mit historischen Fotos und Kindheitserinnerungen in dem Buch festgehalten. Wenn man durch das Buch blättert, werden eigene Kindheitserinnerungen an geliebte Rezepte wach und am liebsten möchte man alle sofort nachbacken. Das oben genannte Rezept war ein voller Erfolg, selbst mein Mann, der fast nie Kuchen isst, war begeistert und meinte, er hätte noch nie so einen leckeren Kuchen gegessen.




    Mittwoch, 18. Dezember 2013

    In der Weihnachtsbäckerei - von Eisbergen, Schneekristallen und der bösen Schneekönigin

    Meine allerliebsten Plätzchen, die muss es einfach jedes Jahr geben, sind Kokos-Eisberge. Dieses Jahr habe ich ein Rezept von Fräulein Klein ausprobiert, die noch etwas Quark hinzufügt. Das Ergebnis war sehr lecker, da die Eisberge durch den Quark schön saftig waren.



    Rezept (leicht abgewandelt):
    4 Eiweiß
    1 Prise Salz
    150 g Puderzucker
    1 Pck. Vanillezucker
    65 g Magerquark
    200 g Kokosflocken
    kleine, runde Oblaten

    Eiweiß mit Salz steif schlagen und Zucker einrießeln lassen.
    Quark und Kokosflocken unterheben.
    Kokosmasse in kleinen Häufchen auf die Oblaten setzen und bei 150 Grad 15 Minuten backen.


    Und da bei mir dieses Jahr die Weihnachtsdeko eher weiß gehalten ist, nachdem ich den weißen Schnee draußen bis jetzt noch so vermisse, gibt es gleich noch ein weißes Plätzchenrezept.

    Schneekristalle:


    Rezept:
    40 g weiße hochwertige Schokolade
    40 g Marzipan
    220 g Mehl
    70 g Puderzucker
    150 g kalte Butter
    1 Pck. Vanillezucker

    Schokolade und Marzipan fein raspeln. Aus allen Zutaten einen glatten Mürbeteig herstellen und mehrere Stunden kaltstellen. Teig ausrollen und Plätzchen ausstechen und bei 180 Grad ungefähr 10 min backen. Vorsicht: Plätzchen bräunen plötzlich sehr schnell (jedenfalls bei meinem Ofen), deshalb besser rechtzeitig Temperatur evtl. reduzieren, sonst gibts braune Knuspersterne (wobei die auch lecker waren, aber wie gesagt halt nicht zur Deko passen).

    Als ich die Schneekristalle und die Eisberge gebacken habe, musste ich an ein Märchen aus meiner Kindheit denken, welches ich damals sehr mochte und mir meine Oma oft vorgelesen hat. "Die Schneekönigin" von Hans Christian Andersen, eine Geschichte zum Weinen, lachen und Mitgruseln. Hier z.B. kann man das Märchen nachlesen, wer sich nicht mehr genau daran erinnert. 

    Montag, 16. Dezember 2013

    In der Weihnachtsbäckerei - Lastminute-Lebkuchen à la HaseundFlo

    Anfang Dezember habe ich den Ofen in der Schlossküche angefeuert und die ersten Plätzchen und Lebkuchen wanderten in die Hitze. Vor drei Jahren habe ich das Lebkuchenrezept das erste Mal ausprobiert und es heißt à la HaseundFlo, da ich in meine Lebkuchen kein Orangeat und Zitronat gebe, da es für mich fast nichts Schrecklicheres gibt als dieses Knatschzeug. Für die Saftigkeit kommt stattdessen Marzipan rein, so lecker!! Die Lebkuchen sind sehr schnell zu machen und somit ein wirkliches Lastminute-Rezept.



    Und hier das Rezept (ca. 20 Stück à 7cm Durchmesser):
    4 Eier
    250 g Zucker
    125 g gem. Haselnüsse
    125 g gem. Mandeln
    100 g gehackte Mandeln
    125 g Mehl + 1/2 TL Backpulver
    1/2 Päckchen Lebkuchengewürz
    1,5 EL Zimt
    1 Prise Salz
    1 TL Rum
    100 g Marzipanrohmasse
    7 cm runde Oblaten

    1. Marzipan reiben
    2. Zucker und Eier mit dem Handrührer cremig rühren, alle anderen Zutaten dazu geben
    3. ich forme meine Lebkuchen mit der Lebkuchenmühle auf 7cm Oblaten, das geht total einfach und sehr schnell und alle Lebkuchen sehen gleichförmig aus
    4. beliebig verzieren: dieses Mal mit weißer Schokolade
    5. bei 200 Grad ca. 15 - 20 min in den Ofen und nach dem Backen direkt vom Blech, da sie sonst nachbräunen