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Dienstag, 24. Dezember 2013

Frohe Weihnachten!!


Heute Morgen habe ich meine letzte Zahl abgestrichen und nun ist es offiziell: es ist Weihnachten!! Ich wünsche Euch allen ein wunderschönes Fest im Kreise Eurer Lieben.

Mittwoch, 18. Dezember 2013

In der Weihnachtsbäckerei - von Eisbergen, Schneekristallen und der bösen Schneekönigin

Meine allerliebsten Plätzchen, die muss es einfach jedes Jahr geben, sind Kokos-Eisberge. Dieses Jahr habe ich ein Rezept von Fräulein Klein ausprobiert, die noch etwas Quark hinzufügt. Das Ergebnis war sehr lecker, da die Eisberge durch den Quark schön saftig waren.



Rezept (leicht abgewandelt):
4 Eiweiß
1 Prise Salz
150 g Puderzucker
1 Pck. Vanillezucker
65 g Magerquark
200 g Kokosflocken
kleine, runde Oblaten

Eiweiß mit Salz steif schlagen und Zucker einrießeln lassen.
Quark und Kokosflocken unterheben.
Kokosmasse in kleinen Häufchen auf die Oblaten setzen und bei 150 Grad 15 Minuten backen.


Und da bei mir dieses Jahr die Weihnachtsdeko eher weiß gehalten ist, nachdem ich den weißen Schnee draußen bis jetzt noch so vermisse, gibt es gleich noch ein weißes Plätzchenrezept.

Schneekristalle:


Rezept:
40 g weiße hochwertige Schokolade
40 g Marzipan
220 g Mehl
70 g Puderzucker
150 g kalte Butter
1 Pck. Vanillezucker

Schokolade und Marzipan fein raspeln. Aus allen Zutaten einen glatten Mürbeteig herstellen und mehrere Stunden kaltstellen. Teig ausrollen und Plätzchen ausstechen und bei 180 Grad ungefähr 10 min backen. Vorsicht: Plätzchen bräunen plötzlich sehr schnell (jedenfalls bei meinem Ofen), deshalb besser rechtzeitig Temperatur evtl. reduzieren, sonst gibts braune Knuspersterne (wobei die auch lecker waren, aber wie gesagt halt nicht zur Deko passen).

Als ich die Schneekristalle und die Eisberge gebacken habe, musste ich an ein Märchen aus meiner Kindheit denken, welches ich damals sehr mochte und mir meine Oma oft vorgelesen hat. "Die Schneekönigin" von Hans Christian Andersen, eine Geschichte zum Weinen, lachen und Mitgruseln. Hier z.B. kann man das Märchen nachlesen, wer sich nicht mehr genau daran erinnert. 

Montag, 16. Dezember 2013

In der Weihnachtsbäckerei - Lastminute-Lebkuchen à la HaseundFlo

Anfang Dezember habe ich den Ofen in der Schlossküche angefeuert und die ersten Plätzchen und Lebkuchen wanderten in die Hitze. Vor drei Jahren habe ich das Lebkuchenrezept das erste Mal ausprobiert und es heißt à la HaseundFlo, da ich in meine Lebkuchen kein Orangeat und Zitronat gebe, da es für mich fast nichts Schrecklicheres gibt als dieses Knatschzeug. Für die Saftigkeit kommt stattdessen Marzipan rein, so lecker!! Die Lebkuchen sind sehr schnell zu machen und somit ein wirkliches Lastminute-Rezept.



Und hier das Rezept (ca. 20 Stück à 7cm Durchmesser):
4 Eier
250 g Zucker
125 g gem. Haselnüsse
125 g gem. Mandeln
100 g gehackte Mandeln
125 g Mehl + 1/2 TL Backpulver
1/2 Päckchen Lebkuchengewürz
1,5 EL Zimt
1 Prise Salz
1 TL Rum
100 g Marzipanrohmasse
7 cm runde Oblaten

1. Marzipan reiben
2. Zucker und Eier mit dem Handrührer cremig rühren, alle anderen Zutaten dazu geben
3. ich forme meine Lebkuchen mit der Lebkuchenmühle auf 7cm Oblaten, das geht total einfach und sehr schnell und alle Lebkuchen sehen gleichförmig aus
4. beliebig verzieren: dieses Mal mit weißer Schokolade
5. bei 200 Grad ca. 15 - 20 min in den Ofen und nach dem Backen direkt vom Blech, da sie sonst nachbräunen

Sonntag, 23. Dezember 2012

Frohe Weihnachten

Heute habe ich eine kleine Geschichte für Euch, mit der ich mich für dieses Jahr verabschieden möchte.
Ich wünsche Euch ein wunderbares Weihnachtsfest im Kreise Eurer Lieben und ich freue mich Euch im nächsten Jahr hier wieder willkommen zu heißen.
 
Eine denkwürdige Herbergssuche
Weihnachten nahte, das Fest der Liebe und der Geburt Jesu. Für Jonas war das Weihnachtsfest einfach das Höchste. Am meisten freute er sich auf den geschmückten Weihnachtsbaum, das Licht der vielen Kerzen und den Duft von frisch gebackenem Weihnachtsgebäck. 
Besonders wichtig war für ihn, dass er in diesem Jahr wieder beim Krippenspiel von der Herbergssuche mitmachen durfte. Er spielte den Wirt. Nicht gerade die Hauptrolle, aber dennoch wichtig für die Handlung. Wochenlang hatten sie auf der Bühne des Bürgerhauses geprobt. Frau Müller, seine Klassenlehrerin, legte besonderen Wert auf ein glaubwürdiges Auftreten.
Endlich kam der 4. Adventssonntag. Der Saal füllte sich mit Eltern, Großeltern, Verwandten und Gästen. Die Stimmung war aufgeregt und von angespannter Erwartung geprägt.
Die Gespräche schwollen zu einem immer stärkeren Summen an, weil sich die Menschen so viel zu sagen hatten. Viele winkten ihren Kindern auf der Bühne zu, um zu zeigen, dass sie sich auf die Vorführung freuten. Auch Jonas Eltern waren erschienen.
Endlich bat die Schuldirektorin energisch um Ruhe. Sie begrüßte alle Gäste und bat Frau Müller, mit dem Stück zu beginnen. Die Bühne war herrlich geschmückt mit Bäumen, Kerzen, Weihnachtssternen und einer bunten Häuserkulisse. Blickfang war im Schatten eines stattlichen Weihnachtsbaumes ein heimeliger Stall mit Kindern, die sich als Ochsen, Esel und Schafe verkleidet hatten. In der Mitte stand eine kleine hölzerne Krippe. Als erstes sang der Kinderchor.
Teresa schilderte anschließend zur Einstimmung aus dem Lukas-Evangelium, in welcher Notlage Maria und Joseph sich damals befanden. Maria war hochschwanger und die Stadt völlig überfüllt. Anna spielte die verzweifelte Maria und Sven den überaus besorgten Joseph. „Wie geht es Dir Maria?“ fragte er mit eindringlichem Blick auf sein Weib, die ihm antwortete „Ich kann nicht mehr lange, Joseph. Komm wir versuchen, eine Unterkunft zu finden.“ Als erstes klopften sie an die Tür des Schmiedes. Patrick, der den Schmied darstellte, öffnete die Tür und stellte sich breitbeinig davor. Er hatte ein geschwärztes Gesicht und zeigte eine grimmige Miene. In der Hand hielt er einen großen Hammer. „Was wollte ihr denn mitten in der Nacht“ fragte er mit lauter und drohender Stimme. „Oh Herr“, bat Joseph mit weicher Stimme, „mein Weib ist hochschwanger. Wir suchen eine Bleibe nur für eine Nacht. Habt Erbarmen mit uns!“. „Ich habe für Gesindel wie euch keinen Platz! Macht, dass ihr wegkommt!“ Sprach’s und schlug die Tür so fest zu, dass ein Baum aus der Dekoration umfiel. Einige Kinder aus dem Publikum lachten, doch Jonas war erschrocken über so viel Herzlosigkeit. Er hatte zwar die Szene schon oft in den Proben erlebt, doch es ging ihm immer noch sehr  an sein weiches Gemüt. Der Kinderchor sang ein kleines Lied über die Herbergssuche während sich Maria und Joseph zum nächsten Haus aufmachten.
Dieses Mal klopften sie beim Bäcker, der von Lukas gespielt wurde. Er war ganz weiß angezogen und staubig vom Mehl. „Wer stört mich mitten in der Nacht“ polterte er „Ich muss Brot backen für die vielen hungrigen Mäuler!“. „Habt Erbarmen, Herr“ jammerte Joseph. „Mein Weib kommt heute Nacht nieder und wir haben keine Unterkunft!“ „Mit mir hat auch niemand Erbarmen“ entgegnete der Bäcker schroff. Schafft euch fort, sonst lasse ich die Hunde los!“ Maria und Joseph zuckten zusammen und hielten sich an den Händen, als wenn sie sich gegenseitig schützen wollten.
Nun begaben sich Maria und Joseph zum dritten und letzten Haus, das von Jonas besetzt war. Er spielte den Wirt und sah sehr glaubwürdig aus mit seiner speckigen Schürze und dem Küchentuch über der Schulter. „Wir sind ganz verzweifelt und am Ende, gebt uns doch ein Obdach nur für eine Nacht!“ sprach Joseph und sah Jonas eindringlich an. Maria hielt ihren Leib und lehnte sich an Joseph. Jonas traute seinen Augen nicht. Maria weinte sogar, dicke Tränen liefen ihre Wangen herunter.
Jonas spürte, wie sich sein Magen verkrampfte und seine Hände zitterten. Er wusste, dass er nun als erstes sagen musste: „Schert euch weg, ihr Lumpenpack! Ihr habt mit gerade noch gefehlt. Kein Geld, die Frau hochschwanger und dann noch unverschämt werden!“
Doch er brachte kein Wort heraus. Frau Müller, seine Lehrerin, hatte das Buch mit dem Text vor sich und formte mit ihren Lippen unhörbare Worte. Die anderen Kinder zischten und flüsterten ihm den Text zu, doch Jonas wollte nicht. Er spürte, dass hier etwas Entscheidendes passierte.
Er spürte wie ihm sein Herz bis zum Halse schlug. Doch er holte tief Luft und sagte laut und deutlich: „Nein, ich werde euch nicht abweisen. Es kann nicht sein, dass unser lieber Heiland in einem Stall zur Welt kommen muss. Bitte nehmt mein Zimmer und mein Bett. Mein Weib und ich können uns für eine Nacht behelfen. Ich will dafür sorgen, dass es euch an nichts fehlt!“ Sprach’s, machte die Tür weit auf und umarmte das Paar.
Maria und Joseph waren sichtlich perplex, ließen sich aber umarmen und standen schließlich verwirrt da angesichts dieser außergewöhnlichen Entwicklung. Sie schauten zu Frau Müller, die mit offenem Mund und kerzengerade aufgerichtet auf ihrem Regieplatz saß. Die anderen Kinder auf der Bühne waren ebenfalls sprachlos. Die verkleideten Ochsen, Esel und Schafe kamen aus ihrem Stall, um Jonas mit Maria und Joseph zu sehen, und nicht nur sie – auch die Engel, die Hirten und der Chor.
Alle Besucher im Saal waren aufgestanden. Schließlich löste sich die Spannung und Applaus kam auf, der sich schnell zu einer ohrenbetäubenden Ovation mit Bravo-Rufen steigerte.
Die Schuldirektorin betrat die Bühne und wartete, bis der Applaus abebbte. Sie meinte, dass heute etwas ganz Besonderes geschehen sei. Jonas sei offenbar so ergriffen gewesen, dass er die Bitte von Maria und Joseph nicht abschlagen konnte. „Stimmt’s Jonas?“
Jonas antwortete, noch ganz benommen von der Situation: „Ich konnte einfach nicht mehr nein sagen, es tut mir leid.“
"Aber nein“, meinte die Direktorin „Das muss dir nicht leid tun. Dein Beispiel sollte uns vielmehr zu denken geben! Nehmen wir uns Jonas zum Vorbild und hören wir mehr auf unser Herz! Ich danke allen Mitwirkenden und wünsche Ihnen nun Fröhliche Weihnachten und ein gutes neues Jahr!“
Lang anhaltender Beifall folgte. Jonas wurde von einigen Vätern auf die Schultern genommen und im Triumphzug von der Bühne getragen. Sein Vater klopfte ihm anerkennend auf die Schulter, und seine Mutter umarmte ihn.
Aber auch im Publikum zeigte sich eine sonderbare Verwandlung. Fast alle Menschen gaben sich spontan die Hand und wünschten sich gegenseitig fröhliche Weihnachten. Manche umarmten sich sogar.
Am nächsten Tag konnte man in der Zeitung von dieser denkwürdigen Herbergssuche lesen, und der Pfarrer ging auf dieses Ereignis in seiner Weihnachtspredigt ein und appellierte für mehr Nächstenliebe unter den Menschen.

Jonas studierte übrigens später Pädagogik und ging nach Afrika als Entwicklungshelfer, wo er seine Bestimmung fand.“



Donnerstag, 13. Dezember 2012

DIY: Weihnachtsstadt

Heute ein schnelles, kleines DIY für weihnachtliche Fenster. Man braucht nur weißes Papier und einen Cutter und schneidet Häuser, Kirchen, Bäume, Büsche und vielleicht noch einen Weihnachtselch aus, der sich in die Weihnachtsstadt verirrt hat. Gesehen habe ich die Idee bei Ein Schweizer Garten und fand sie ganz toll zum Nachmachen. Letztes Jahr hatte ich weiße Sterne am Fenster, das sah auch ganz toll aus, aber für dieses Jahr wollte ich was Neues. Fotos vom fertigen Fenster habe ich keine, abends wenn es am schönsten aussieht aber auch am Dunkelsten ist, macht meine Kamera im Moment nicht mit.
 


Samstag, 8. Dezember 2012

In der Weihnachtsbäckerei - gebrannte Rum-Zimt-Mandeln


Heute habe ich das erste Mal gebrannte Mandeln ausprobiert...schon als Kind habe ich den Duft von gebrannten Mandeln geliebt, das war für mich immer der ultimative Weihnachtsduft.
Gemacht sind die Mandeln ganz einfach: Man kocht 100 ml Wasser in einer kleinen Pfanne auf und schüttet dann 200 g ungeschälte Mandeln, 200 g Zucker, Vanillezucker, 1 TL Zimt und wer mag noch 1 TL Rum dazu. Und dann heißt es Rühren, Rühren und Rühren, bis das Wasser verdampft ist. Dann weiter rühren bis der Zucker wieder anfängt zu karamellisieren. Gebrannte  Mandeln auf Backpapier abkühlen lassen und auseinander brechen.


Samstag, 1. Dezember 2012

In der Weihnachtsbäckerei - Eierlikörplatzerl


Die ersten Wunschzettel sind geschrieben, der Tannenbaum heute geholt und in den Vorratsdosen stapeln sich schon ganz viele Plätzchen. Deko gibt es noch nicht ganz so viel, da will ich die nächsten Tage ran.
Heute habe ich wieder ein neues Rezept ausprobiert, Eierlikörplatzerl, nicht Kindergeeignet, aber wir großen Kinder dürfen die schon mal probieren. Ergebnis: sehr lecker!
Wenn nur nicht immer die Arbeit mit dem Mürbeteig wäre, irgendwie ist bei uns immer zu warm (obwohl ich in der Küche schon extra beim Plätzchenbacken keine Heizung anstelle) und ich muss immer zwischenkühlen. Habt Ihr da einen besonderen Trick, dass der Teig nicht so schnell klebt?
 

 



 

Dienstag, 27. November 2012

In der Weihnachtsbäckerei - Schneeberge

Weihnachten naht in großen Schritten, der Totensonntag ist vorbei, für mich immer das Zeichen mich so ganz langsam mal auf Weihnachten einzustimmen. In einigen Blogs weihnachtet es ja schon recht heftig und auch ich habe heute meine ersten Plätzchen für dieses Jahr gebacken. Schneeberge, auch Kokosmakronen genannt, gehören zu meinen Lieblingsplätzchen und so ganz ohne Fett auch noch recht hüftfreundlich.
Was sind Eure Lieblingssorten? Macht Ihr jedes Jahr die gleichen Rezepte oder lasst Ihr Euch inspirieren und probiert auch mal Neues aus? Ich will dieses Jahr, neben den Klassikern, auf jeden Fall mal ein paar neue Rezepte ausprobieren. Seit ich die Bloggerwelt entdeckt habe, wird man jeden Tag so inspiriert, da kann man gar nicht anders und bekommt richtig Lust am Ausprobieren, Nachmachen und an neuen Kreationen erfinden. Hier auch einmal ein ganz großes Danke an Euch!!!


Mittwoch, 14. November 2012

One apple a day...

...ergibt noch kein ganzes Apfelbrot. Aber fast. Jedes Jahr zur Apfelzeit gibt es ein leckeres Apfelbrot, mit Lebkuchengewürz weihnachtlich angehaucht oder nur mit Zimt das ganze Jahr lecker. Dadurch dass es einige Tage gut hält und richtig schön saftig bleibt, ist es ideal für die kleine Familie oder die Wenigkuchenesser. Es schmeckt schon zum Frühstück, zum Nachmittagskaffee oder zum Käse. Hübsch verpackt und mit getrockneten Apfelringen verziert, ist es zudem ein super Geschenk in der Vorweihnachtszeit.


Und so wirds gemacht:
500 g säuerliche Äpfel klein schneiden und mit 3 EL Zitronensaft vermischen und ziehen lassen. Die Äpfel anschließend mit 125 g Rumrosinen, 50 g ganze Haselnüsse, 1 TL Lebkuchengewürz, 1-2 TL Zimt, 1 EL Kakaopulver, 250 g Mehl (ich nehme Dinkel), halbes Päckchen Backpulver, 100 g (brauner) Zucker und 3 EL gutes Öl gut vermischen. In eine gefettete Kastenform drücken und bei 190 Grad Ober- und Unterhitze 1 Sunde 15 Minuten backen. Halbe Stunde abkühlen lassen und aus der Form stürzen.