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Mittwoch, 7. Mai 2014

DIY - Samentütchen

Die letzten Tage war ja das Wetter hier nicht ganz so schön und deshalb habe ich die freie Zeit genutzt unseren Gartenschuppen kurz aufzuräumen. Dabei sind mir eine ganze Menge noch geschlossene oder bereits geöffnete Samentütchen für allerhand Blumen, Gemüse und Kräuter in diversen Kartons aufgefallen. Schön sind die gekauften Samentütchen ja meist nicht und da ich letztens hier und hier selbst gebastelte Samentütchen gesehen habe, nutzte ich das Regenwetter. Alles was man braucht ist schönes Papier, Schere und Kleber und die Samentütchen sind schnell gebastelt.



Eine schöne Idee als kleines Mitbringsel oder bald ist ja auch Muttertag.

Und bald sieht der Garten dann wieder so aus.

Dienstag, 8. April 2014

Ab in den Garten

Am Wochenende und gestern habe ich meine freie Zeit zwischen Stillen und Wickeln genutzt, meinen Garten auf Vordermann zu bringen. Eimerweise "Unkräuter" habe ich auf den Kompost getragen, Rasen gemäht, Rosen gestutzt, fleißig gegossen (hier ist es so trocken, unsere Gegend gehört zu den regenärmsten Gebieten ganz Deutschlands), Brombeerranken gebunden und ganz am Ende bin ich mit der Kamera durch den Garten gewandert und habe die momentanen Highlights fotografiert.

Wunderschön blüht im Moment mein Red Moon-Apfelbäumchen. Mal schauen ob ich dieses Jahr einen Apfel ernten darf, letztes Jahr blieb am Ende kein Äpfelchen hängen. Mehr zum Red Moon habe ich hier beschrieben. Er ist nämlich was ganz besonderes.



Vom Bärlauch bekomme ich immer Bauchweh, aber ich mag ihn trotzdem sehr.

Meine Herbsthimbeeren werden jedes Jahr mehr und die Himbeeren schmecken ganz wunderbar. Letztes Jahr habe ich im November noch welche geerntet.

Kamille zur Beruhigung, wenn mich mal wieder alles auf die Palme bringt.


Sehr schön anzusehen, leider wird der Löwenzahn auch jedes Jahr mehr. Dieses Jahr muss ich wohl mal welche ausstechen, der Rasen ist kaum noch zu erkennen.

Die tapferen Schlüsselblumen, die sogar im letzten Dezember geblüht haben, da so ein mildes Wetter herrschte.

Überall ums Schloss blühen zur Zeit die Ranunkelsträucher und bringen mit ihrem leuchtenden Gelb den Frühling in den Garten.

Mein liebstes Gemüse der Rhabarber. Ein paar Tage braucht er noch, solange bediene ich mich noch im Supermarkt. Er schmeckt gut und sieht aber auch toll aus.

 Das Tränende Herz ist in meinem Garten unverwüstlich und jedes Jahr tränen an neuen Ecken noch mehr Herzen.


Tulpen gehören für mich zu den Frühjahrsblumen überhaupt. Dieses Jahr in pink-weiss, die schwarzen Tulpen brauchen noch einige Wochen bis sie blühen.

Dienstag, 28. Januar 2014

50 mm

50 mm Festbrennweite - mein neues Objektiv und mein erstes mit Festbrennweite. Schon länger liebäugele ich mit diesem Objektiv und da der Preis mehr als günstig ist (ca. 100 €), habe ich nun vor einigen Tagen zugeschlagen. Es ist ungewohnt klein und leicht (viel Plastik) und man muss sich wirklich erst einmal daran gewöhnen, dass man nicht mehr zoomt, sondern mehr in Bewegung ist, um den richtigen Abstand zu finden. Mit der Lichtstärke bin ich positiv überrascht und völlig beeindruckt bin von dem schönen Bokeh, wenn man mit offener Blende fotografiert.
Gestern Morgen bin ich dann auch gleich mal durch unseren Garten gewandert auf der Suche nach schönen Motiven.











Donnerstag, 13. Juni 2013

Gartenimpressionen im Juni

Endlich komme ich mal wieder zum Bloggen: die letzten Tage hatte ich ganz ehrlich einfach keine Lust und keine Zeit. Ich genieße die freie Zeit lieber bei schönem Wetter draußen im Garten zu sitzen, ein Buch zu lesen oder durch die Felder zu streifen. Heute Morgen habe ich mit der Kamera einen kleinen Rundgang durch den Garten gemacht...in den letzten Wochen ist alles (und ich meine mit allem auch das Unkraut) extrem gewachsen. Dieses Jahr darf es das auch, mein Motto ist dieses Jahr "Lazy Gardening".

Im Schattengarten machen sich die Funkien breit. Ein bisschen haben die Schnecken genascht, aber auch die dürfen das dieses Jahr.

Brennesseln, Blutampfer, Farne, Funkien, weißes und rosafarbenes Tränendes Herz, Kampfer, Pimpinelle und Efeu wachsen einträchtig nebeneinander.



Auf der Sonnenseite im Kräuterbeet wächst, teilweise wuchert Thymian, Melisse, Kamille, Schnittlauch und vieles mehr. Der Melisse scheint es besonders gut zu gefallen, sie wildert so vor sich hin und wächst in den kleinsten Schlitzen.



Auch die Kamille hat sich im letzten Jahr fleißig verwildert.


Im schattigen Innenhof gefallen es der Endless Summer und den Funkien in Töpfen besonders. Auch der Löwenzahn darf dieses Jahr wieder die Mauern senkrecht besetzen.
 

Freitag, 17. Mai 2013

Roter Mond

Letztes Jahr im Herbst schenkte mir die Chefin unserer Gärtnerei/Baumschule im Dorf einen Apfel, so rot, wie ganz selten nur zu sehen, der Vollmond ist, wenn er bei uns tief über den Feldern steht. Vorgestern habe ich nun den ersten Apfelbaum meines Lebens gepflanzt. Ganz aufgeregt habe ich das Loch gegraben und das Bäumchen gesetzt.


Der Geschmack der Äpfel ist leicht säuerlich, aber so lecker wie früher in meiner Kindheit die Äpfel aus Opas Garten geschmeckt haben.
Das besondere an dem Apfel ist seine rote Farbe, die er auch nach dem Kochen oder Backen behält. Ich bin sehr gespannt, ob ich schon dieses Jahr im Herbst einen Apfel ernten kann.
Die alte Apfelsorte Roter Mond ist eine Züchtung des russischen Pflanzenzüchters Ivan Mitschurin von 1915.  Auch die Kerne, die Blüte, das Holz und die Blätter sind von intensivem Rot durchzogen.





So wird er im Herbst hoffentlich aussehen. Ich kann es kaum erwarten, den ersten Apfel zu ernten.

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Montag, 22. April 2013

Eine Woche im Leben einer Kastanienknospe

Vor unserem Schloss stehen im Garten einige sehr alte Kastanienbäume, teilweise fast so hoch wie das Schloss, die uns im Sommer herrlichen Schatten bieten. Letzte Woche habe ich nun von Samstag bis Samstag jeden Tag das Aufplatzen der Knospen festgehalten. Ich habe mir eine Knospe herausgepickt, direkt vor unserem Küchenfenster und jeden Tag fotografiert. Eigentlich nur morgens, aber die Entwicklung war teilweise so explosionsartig schnell, dass ich an manchen Tagen fast jede Stunde einen Unterschied feststellen konnte. Unglaublich!!! Wenn ich heute aus dem Fenster schaue, erblicke ich nun schon fast ein vollständiges grünes Blätterdach.
Samstag, 13. April
Sonntag, 14. April
Montag, 15. April 
Dienstagmorgen, 16. April 
Dienstagabend, 16. April 
Mittwochmorgen, 17. April
Mittwochmittag, 17. April
Mittwochabend, 17. April
Donnerstagmorgen, 18. April
Samstagmorgen, 20. April
Zwischen dem ersten und letzten Foto liegt nur eine Woche, Wahnsinn wie schnell unsere Natur sich entwickelt. Von einer zarten Knospe zu einem grünen Blatt.

Freitag, 5. April 2013

Buchvorstellung Gartenbücher und Einblicke in unseren Garten



Die Gartensaison rückt immer näher und ich liebe es in Gartenbüchern zu schmökern. Pinterest ist ja auch eine wahre Fundgrube, um sich inspirieren zu lassen, aber ein Gartenbuch in der Hand, neben sich eine Tasse Tee und dann an kalten verregneten Tagen darin blättern, ist schon auch eine tolle Sache.

Neu in meinem Bücherschrank bzw. in meiner Leseecke sind "Ein stimmungsvoller Rosengarten" aus dem DVA-Verlag und "Landhaus- und Bauerngärten" von Kosmos.

In dem Buch "Ein stimmungsvoller Rosengarten" wird der Privatgarten von Christian Korsch, einer der schönsten Privatgärten Mecklenburgs, vorgestellt. Den Autoren ist ein wunderschönes eindrucksvolles Porträt des Gartens gelungen. In lebendigen Texten und stimmungsvollen Fotos werden die Schönheiten und Besonderheiten der zahlreichen Gartenbereiche und die verschiedensten Rosensorten und andere Pflanzen beschrieben. Insgesamt ist der Garten über 2,5 ha groß und an bestimmten Zeiten darf auch die Öffentlichkeit ihn besuchen. Über 2000 Rosen sind dann zu bewundern. So einen Garten zu haben, muss wie ein schöner Traum sein. Mal schauen, ob wir es auch mal schaffen, diesen Traum in echt zu sehen, aber bis dahin ist das Buch ein guter Ersatz um darin zu schwelgen.




Auch in dem Buch "Landhaus- und Bauerngärten" aus dem Kosmos-Verlag kann man lange blättern . In fünf großen Kapiteln geht der Autor Dr. Wolfgang Hensel zuerst ganz kurz auf die Geschichte der Gärten ein, um sich dann in den weiteren Kapitel speziell den einzelnen Gartenarten wie Bauerngarten, Cottage-Garten, Landhausgarten und ländlichem Garten zu widmen. Für meinen perfekten Garten würde ich einzelne Elemente aus allen Gartenformen kombinieren.





In  beiden Büchern habe ich viele Ideen gefunden, die ich gerne in unserem Garten umsetzen möchte. Leider ist die Gestaltung hier nicht immer so einfach, da viele Komponenten berücksichtigt werden müssen. Das größte Problem ist, dass ich immer um Erlaubnis fragen muss, was ich wo an Sträuchern, Bäumen, Rosen, etc. pflanzen darf, da der Garten nicht wirklich uns gehört. Wie bereits an anderer Stelle berichtet, wohnen wir in einem kleinen alten Schloss, welches der katholischen Kirche gehört, die ich bei Veränderungen immer  erst um Erlaubnis fragen muss. Bis da dann eine Entscheidung gefallen ist, ist eine Jahreszeit mindestens wieder um und vieles muss um ein weiteres Jahr verschoben werden. Vielleicht sollte ich doch mal eine Generalerlaubnis einholen, natürlich immer im Sinne des Schlossgartencharakters.

Hier noch einige Fotos von unserem Garten, manche Stellen sehen schon sehr schön aus, vieles (das meiste) muss aber noch geplant und umgesetzt werden. Ich bin erst so seit 2-3 Jahren am Gärtnern, früher hat mich das einfach nicht so interessiert bzw. hatte ich noch nicht mal einen Balkon, wo ich mich hätte ausleben können.
Eingang zu unserem Garten (2012)
Stufen zum unteren Bereich

kleine Kräuterecke (2012)
obere Terrasse
Und hier noch einige Fotos von Bereichen, die ich dieses Jahr angehen möchte. Hier an der Mauer möchte ich Kletterrosen setzen und der Obstbaum bekommt Gesellschaft von einem Apfelbaum.


An der Mauer entlang weitere Rosen, aber auch ein paar Beeren wie Brombeeren und Himbeeren.