Im Internet habe ich dazu eine sehr berührende Geschichte gefunden, die ich noch nicht kannte, nämlich die Geschichte von Sadako aus Hiroshima – 1.000 Kraniche für einen Wunsch
Die
erneute radioaktive Verseuchung von Fukushima in Japan erinnert in seinen
Auswirkungen nicht nur an den atomaren Reaktorunfall von Tschernobyl, sondern
wirft gleichzeitig den Atombombenabwurf von Hiroshima 1945 in Erinnerung.
Damals waren die Gefahren noch neu für die Menschen, die mit dieser neuen Waffe
in Berührung kamen und sorgten mit der Zeit für Krankheiten, die vor diesem
Bombenabwurf nicht auftraten. Weit verbreitet und im Volksmund als
Hiroshima-Krankheit betitelt, war Leukämie. Eine heimtückische Krankheit, die
meist tödlich endete, weil es zur damaligen Zeit noch kaum Möglichkeiten zur
Heilung gab.
Das
Mädchen Sadako Sasai war zur Zeit des Bombenabwurfs zwei Jahre alt und befand
sich in unmittelbarer Nähe zur Abwurfstelle. Wie durch ein Wunder überlebte das
Mädchen, konnte nach dem Eintreten der Normalität in Hiroshima wieder zu Schule
gehen und war eine begnadete Sportlerin. Mit zwölf Jahren machte sich die
Krankheit auch in ihrem Körper breit – Sadako erkrankte an Leukämie. Eine
Freundin erzählte ihr von der „Legende der 1000 Kraniche“ und diese gab ihr in
dieser schweren Zeit neuen Lebensmut. Sadako wollte gesund werden und wieder
Sport treiben und so begann das Mädchen in jeder freien Minute Kraniche zu
falten, um sich von den Göttern Gesundheit zu wünschen. Jeder, der sie besuchen
kam, faltete mit ihr. Darüber vergaß sie ihren Schmerz und ihre Krankheit, so dass
sie wieder fröhlich wurde. Sadako schaffte es 1.000 Kraniche zu falten,
verstarb kurz darauf am 25. Oktober 1955 an den Folgen der Leukämie. Ihre
Geschichte beeindruckte jedoch tief.

