Montag, 1. August 2016

12tel Blick im Juli 2016

Der 12tel Blick ist ein tolles Projekt von Tabea auf ihrem sehr schönen Blog. Jeden Monat - zwölfmal im Jahr - mache ich ein Foto von meinem persönlichen Aussichtspunkt. Die unterschiedlichen Jahreszeiten, das Wetter, Licht und Schatten lassen das Foto immer unterschiedlich aussehen. Das einzige was gleich bleibt, ist der Bildausschnitt. Ich bin gespannt, wie sich mein Foto im Lauf des Jahres verändern wird, wie die Natur es/sich verändert und wie unterschiedliche Tageszeiten und Lichtverhältnisse das Foto beeinflussen und somit auch ganz unterschiedliche Stimmungen gezeigt werden.
 
Der kleine Waldsee befindet sich oben auf dem Schwanberg, ein kleiner Berg am Rande des Steigerwaldes in Unterfranken. Bekannt ist der Berg vor allem durch seine exponierte Lage, das weithin sichtbare Schloss mit der dazugehörigen Parkanlage sowie ein geistliches Zentrum. Man kann dort oben wunderbar wandern und in den Wäldern spazieren gehen. Durch das ebene Gipfelplateau und die auf drei Seiten steil abfallenden Hänge ist der Schwanberg seit Jahrtausenden ein Zufluchts- und Siedlungsort des Menschen. In der Mitte des Sees, der sehr tief sein soll und wohl als Wasserdepot für die Kelten funktionierte, befindet sich eine kleine Insel. Man kann einmal komplett um den See herumlaufen und mein Standpunkt für das Foto ist eine Bank auf der Ostseite des Sees.
Der Juliblick ist bei bewölktem Himmel aufgenommen worden, nur hin und wieder lässt sich die Sonne blicken und wie immer in diesem Jahr ist es sehr schwül. ISO 800,  Blende  6,3, 1/500tel Sekunde Belichtungszeit und 17 mm Brennweite.
 
Und so sah es letzten Monat aus: Nur ein geringfügiges Mehr an Grün im Vordergrund. Es wird Zeit für bunte Herbstbilder, aber das dauert ja noch etwas.
 
 

Freitag, 29. Juli 2016

Sommerfrischer Glasnudelsalat "Thai"

Mensch, Mensch, schon wieder ist so eine lange Zeit seit dem letzten Post vergangen. Aber ich komme mal wieder zu nichts: Wäsche und Büroarbeit stapeln sich und vieles bleibt im Moment liegen. Die kleine Madame hat jetzt in kurzer Folge mehrere Tage fast 40 Fieber gehabt und wollte den ganzen Tag betüttelt werden, die Nächte waren schlimm. Somit blieb für das Bloggen keine Zeit mehr und auch das schwüle Wetter, welches die letzten Wochen herrscht, lähmt mich. Wenn dann die Tage so heiß sind, habe ich nicht wirklich Lust noch lange am Herd zu stehen und noch mehr zu schwitzen.
Deswegen gibt es heute einen sommerfrischen Glasnudelsalat à la Thai.


 
Rezept für 2 Personen:
1. 100 g Glasnudeln kochen und abkühlen lassen
2. 1/2 Bund Frühlingszwiebeln geschnitten, frischen Koriander nach Belieben, 1/2 rote Chilischote, frischen roten Mangold, 2 MiniPakchoi kleinschneiden
3. Dressing: Saft aus 2 Limetten mit 2 EL Sweet Chilisauce, 2 EL Rapsöl, 1 gehackte kleine Knoblauchzehe und Salz und Pfeffer mischen
4. Glasnudeln in eine Schüssel geben und mit dem Dressing und dem frischen Grün vermischen und gekochte Garnelen unterheben

Sonntag, 3. Juli 2016

12tel Blick im Juni 2016

Der 12tel Blick ist ein tolles Projekt von Tabea auf ihrem sehr schönen Blog. Jeden Monat - zwölfmal im Jahr - mache ich ein Foto von meinem persönlichen Aussichtspunkt. Die unterschiedlichen Jahreszeiten, das Wetter, Licht und Schatten lassen das Foto immer unterschiedlich aussehen. Das einzige was gleich bleibt, ist der Bildausschnitt. Ich bin gespannt, wie sich mein Foto im Lauf des Jahres verändern wird, wie die Natur es/sich verändert und wie unterschiedliche Tageszeiten und Lichtverhältnisse das Foto beeinflussen und somit auch ganz unterschiedliche Stimmungen gezeigt werden.
 
Dies ist mein Juniblick, auch wenn es jetzt schon Anfang Juli ist:

Der kleine Waldsee befindet sich oben auf dem Schwanberg, ein kleiner Berg am Rande des Steigerwaldes in Unterfranken. Bekannt ist der Berg vor allem durch seine exponierte Lage, das weithin sichtbare Schloss mit der dazugehörigen Parkanlage sowie ein geistliches Zentrum. Man kann dort oben wunderbar wandern und in den Wäldern spazieren gehen. Durch das ebene Gipfelplateau und die auf drei Seiten steil abfallenden Hänge ist der Schwanberg seit Jahrtausenden ein Zufluchts- und Siedlungsort des Menschen. In der Mitte des Sees, der sehr tief sein soll und wohl als Wasserdepot für die Kelten funktionierte, befindet sich eine kleine Insel. Man kann einmal komplett um den See herumlaufen und mein Standpunkt für das Foto ist eine Bank auf der Ostseite des Sees.
Der Juniblick ist bei nicht besonders schönem Wetter aufgenommen worden, es regnet ganz leicht und der Sommer ist dieses Jahr nicht so wirklich ein Sommer. ISO 100,  Blende  9, 1/80tel Sekunde Belichtungszeit und 17 mm Brennweite. Der Blick im Vergleich zum Mai hat sich nicht wirklich geändert, wohl aber der Weg dorthin: fast zugewachsen, Brombeeren, Lupinen und Brennnesseln wachsen weit zur Wegmitte  und wir haben einige Zecken angelockt.
 
Und so sehen die anderen 12tel Blicke aus:

 

Mittwoch, 29. Juni 2016

Kirschenzeit

Jetzt kann man sie wieder kaufen: dicke, tiefrote, saftige und süße Kirschen. Neben Himbeeren und Erdbeeren gehören Kirschen zu meinem Lieblingsobst. Mit den Kirschen ist der Sommer nun richtig da. Am liebsten esse ich Kirschen pur, am Besten direkt vom Baum, aber ein tolles Rezept im Sommer ist auch der Kirschenmichel. Lässt sich wunderbar vorbereiten und man kann direkt seine alten trockenen Brötchenreste verwerten.



Rezept mit dem Thermomix:

1. 400 g frische Kirschen waschen und entkernen.
2. 200 g trockene Brötchen in Stücke schneiden, mit 300 g Milch begießen und 10 Min. ziehen lassen.
3. Backofen auf 200 ° (Umluft 180°) vorheizen und Auflaufform (ca. 27 x 20 cm oder Ø 23 cm) einfetten und mit Semmelbröseln ausstreuen.
4. Schmetterling einsetzen.
5. 2 Eier, 50 g zimmerwarme Butter, 4 EL Zucker, 1 TLVanillezucker und 2 TL Backpulver in den Thermomix geben ca. 1 Min./Stufe 4 schaumig schlagen.
6. Brötchenmasse in die Auflaufform geben, Kirschen darauf verteilen und mit der Eierzuckermasse begießen.
7. Kirschenmichel im unteren Drittel des vorgeheizten Backofens ca. 45 Min. goldbraun backen und zum Schluss mit Puderzucker bestäuben.

Sonntag, 26. Juni 2016

Henris Bücherregal - Juni 2016 mit 28 Monaten

Henri hat sehr viele Bücher, die in einem Regal stehen, an das er jederzeit dran kommt. Fast jede Woche kommt ein neues Buch dazu und vor allem abends ist bei uns Lesezeit. Aber oft holt er sich auch ein Buch tagsüber und bringt es mir zum Anschauen und Vorlesen. Über seinem Bett hängt ein weiteres Regal, wo Henri eine kleine Auswahl der aktuell beliebtesten Bücher finden kann. Diese Bücher tausche ich sehr regelmäßig aus und zu diesen Büchern greift er aktuell immer am meisten.
Henri ist jetzt 28 Monate alt und folgende Bücher gehören im Moment zu seinen Lieblingsbüchern.

Ganz großer Favorit ist das Buch "Heule Eule". Ich weiss nicht wie oft ich es schon vorlesen durfte, Henri kann es bereits auswendig mitsprechen, aber immer wieder möchte er es hören und anschauen.
Unheimlich gerne schaut er sich auch das Buch "Heute bin ich" von Mies van Hout an. Das Buch ist in leuchtenden Ölpastellfarben gemalt und auf jeder Seite gibt es einen bunten Fisch zu sehen. Jeder Fisch drückt ein anderes Gefühl aus; mal ist es eine schöne, mal eine verwirrende Stimmung, manchmal eine heftige Empfindung, manchmal eine ganz zarte. Das Bilderbuch nimmt einen mit auf eine Reise durch die Welt der Gefühle. Noch kann Henri mit einigen Gefühlen noch nicht wirklich etwas anfangen, aber er wird angeregt, über verschiedene Gefühle zu reden und sie zu benennen.
Sehr beliebt seit kurzem ist auch der Klassiker "Das Grüffelo", auch wenn ich festgestellt habe, dass Henri Bücher in Reimform nicht ganz so gerne mag wie ohne Reimen, ist er vom Grüffelo fasziniert.
Auch das Buch "Ein neues Häuschen für das Mäuschen" schaut sich Henri im Moment sehr gerne an. Das Buch ist sehr schön illustriert und hinter großen Klappen kann man sich überraschen lassen.
Hoch im Kurs steht nach einem Besuch mit der Kita bei der hiesigen Feuerwehr  das Buch "Die Feuerwehr" aus der "wieso, weshalb, warum-Reihe". Ich denke zu den Büchern mit den vielen Klappen und Erläuterungen muss ich nicht viel sagen.
Besonders gut gefällt Henri und auch mir im Moment das französische Buch "Le Petit déjeuner de la famille Souris". Wir haben es letztes Jahr in unserem Frankreichurlaub gekauft und die Geschichten der kleinen Mäusefamilie sind auch für Erwachsene ganz besonders schön anzuschauen. Die Mäuse backen, sind geschäftig, kochen, erleben Abenteuer, sind mutig und geschickt, tun sich weh, sind müde, sind klein und groß... Man kann zu den Bildern so vieles erzählen. Die Geschichte ist kurz und leicht verständlich und die Zeichnungen einfach nur zauberhaft. Der Autor und Illustrator Kazuo Iwamura, geboren 1939 in Tokio, ist einer der bekanntesten japanischen Bilderbuchkünstler. Sein Werk wurde mehrfach ausgezeichnet. Die Bücher rund um die Mäusefamilie gibt es auch auf deutsch und sie sind im Moment mein persönlicher Favorit.
Ich bin gespannt welche Bücher sich nächsten Monat in Henris Bücherregal befinden und was ich so alles vorlesen darf.